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Die Funktion des Auges

Die Funktion des Auges

Sehen - das Auge

Das Auge gilt seit Urzeiten als „Das Tor zur Seele“. Die Augen drücken Gefühle aus, dienen der Kommunikation und sind der Blickfang bei jedem Flit. Das „Sehen“ an sich nehmen viele als selbstverständlich hin – erst wenn man an den Augen erkrankt, lernt man, sie zu schätzen.



Sie gehen zweimal im Jahr zum Zahnarzt, besuchen vielleicht des öfteren Ihren Hausarzt – aber wie oft denken Sie daran, auch zum Augenarzt zu gehen? Meist dann, wenn schon eine Erkrankung oder Verletzung aufgetreten ist, erinnert man sich daran, dass es auch einen Ophthalmologen (Augenarzt) gibt. Da kann es aber manchmal schon zu spät sein.

Die Funktion des Auges besteht darin, das von außen durch die Hornhaut einfallendes Licht zu bündeln (Linse), auf die Netzhaut zu projiziert in Nervenimpulse umzuwandeln, damit es im Gehirn als Bild der Umwelt gesehen werden kann
Das Auge wird zum großen Teil über die Aderhaut, zum kleineren Teil über die Netzhaut mit Blut versorgt. Außerdem enthält das Augeninnere Wasser (Kammerwasser), das zum einen die Linse und die Hornhaut mit Nahrung versorgt, zum zweiten Stoffwechselprodukte aus dem Auge heraustransportiert und zum dritten mit einem gewissen Druck (Augeninnendruck) dafür sorgt, dass das Auge seine feste Form behält. Das Kammerwasser durchfließt das Auge. Es wird im Ziliarkörper gebildet, fließt an der Linse und der Hornhaut vorbei und dann über das Trabekelwerk wieder ab.

Gerade Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko von Augenerkrankungen. Die häufigsten Arten sind die Netzhautschädigung (Retinopathie), der Graue Star (Katarakt) und er Grüne Star (Glaukom). Zu spät entdeckt, führen diese Erkrankungen zwangsläufig zur Erblindung. Daher ist es gerade bei Zuckerkranken besonders wichtig, die Augen mindestens einmal im Jahr gründlich untersuchen zu lassen.

Der Graue Star ist die zweithäufigste Art der Erkrankung. Bei Diabetikern über 60 Jahre, Langzeitdiabetikern und bei schlechter Blutzuckereinstellung ist die Gefahr der Katarakterkrankung 50% höher als bei nicht Zuckerkranken. Rund 7% aller Diabetiker leiden unter dem Grauen Star. In den meisten Fällen kann dieser durch einen chirurgischen Eingriff beseitigt werden. Dabei wird die eingetrübte Augenlinse durch eine Kunstlinse ersetzt und der Patient erlangt in 95% der Fälle seine Sehkraft wieder.

Bei Typ-2 Diabetikern besteht die große Gefahr der Glaukomerkrankung. Bei dem Grünen Star handelt es sich um eine Erhöhung des Augeninnendruckes, wodurch mit der Zeit der Sehnerv geschädigt wird. Er verliert seine Funktion und man erblindet. Durch Augentropfen – und bei schweren Fällen durch Laseroperation – kann der Grüne Star behandelt werden.

Gerade bei Augenerkrankungen werden oft Anfangs keine Symptome bemerkt und die Erkrankung erst im fortgeschrittenen Stadium wahrgenommen. Ihr Augenarzt kann aber bei regelmäßiger Untersuchung eine Schädigung am Auge rechtzeitig feststellen und diese behandeln, bevor noch eine Sehbeeinträchtigung zu bemerken ist. Ophthalmologen (Augenärzte) nehmen sich gerne Zeit für Ihre Fragen und die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei.

Linktipps:

– Ergonomie am Bildschirm-Arbeitsplatz
– Refraktive Chirurgie zur Korrektur von Fehlsichtigkeit – Risiken, Kosten und Ablauf
– Bifokale und Mehrstärken-Kontaktlinsen
– Computer & Fernsehen – Belastungsprobe für die Augen

Augenkrankheiten

Schielen
Schneeblindheit
Sicca Syndrom
Stabsicht
Trachom
Weitsichtigkeit

Grauer Star
Grüner Star
Glotzauge
Hornhautverkrümmung
Kurzsichtigkeit
Makula Degeneration
Retinis Pigmentose

Altersweitsichtigkeit
Augenflimmern
Augentripper
Augenzittern
Bindehautentzündung
Diabetische Retinoparthie
Farbenblindheit


Kave Atefie





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