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Badeunfälle: Vorsicht am Wasser!

Badeunfälle: Vorsicht am Wasser!

Kindersicherheit: Vorsicht am Wasser

An heißen Sommertagen gibt es für Kinder nichts Schöneres, als sich ausgelassen im kühlen Nass auszutoben – doch am Wasser lauern einige Gefahren …



21.Mai 2001: Ein 17-Jähriger ertrinkt in einem Badeteich in Niederösterreich. Er war beim Durchschwimmen des Teichs plötzlich untergegangen und ertrunken. 19. August 2000: Ein Radfahrer entdeckt ein vierjähriges Maedchen, das leblos in der Neuen Donau in Wien treibt. Das Mädchen war in einem unbeobachteten Moment ins Wasser gegangen. Plötzlich trieb es mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Das Maedchen konnte wiederbelebt werden. „Nur zwei Badeunfälle, wie sie in der warmen Jahreszeit immer wieder passieren. Mehr als 100 Menschen ertrinken jaehrlich in Österreich. Tod durch Ertrinken ist vermeidbar. Achten Sie auf die Baderegeln“, sagt Dr. Heinz Peter Slatin vom Österreichischen Roten Kreuz.

Kinder sollten in der Nähe von und im Wasser nie unbeaufsichtigt bleiben. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt. Reifenschläuche, Gummitiere oder Luftmatratzen sind keine geeigneten Schwimmhilfen. Immer noch am besten geeignet sind Schwimmflügel, die dem Alter des Kindes angepasst sein muessen. Slatin: „Kinder sind aber nicht nur beim Baden gefährdet. Ertrinken ist Todesursache bei fast einem Drittel aller toedlichen Unfaelle von Kleinkindern. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Regentonnen verschlossen oder Gartenteiche durch einen Zaun gesichert sind.“

Älteren Menschen wird beim Schwimmen oft eine Kreislaufschwäche zum Verhängnis. Wer an Herz- oder Kreislauferkrankungen leidet, sollte ebenfalls vorsichtig sein. Slatin: „Entfernen Sie sich nicht zu weit vom Ufer. Weit draußen am See gibt es keine Möglichkeit mehr, sich irgendwo festzuhalten und auszuruhen.“ Unbekannte Gewaesser bergen auch fuer geuebte Schwimmer Gefahren. Slatin: „Pruefen Sie die Wassertiefe, bevor Sie ins Wasser springen. Felsen oder Baumstaemme koennen sich unter der Wasseroberflaeche verbergen. Am Meer koennen Stroemungen auch den besten Schwimmer mitreißen. In der Nähe von Schleusen, Brücken oder Wehren koennen ebenfalls Strömungen entstehen. Wer in der Nähe von Schiffen schwimmt, kann leicht übersehen werden und von Booten ueberfahren oder der Schiffsschraube verletzt werden.“

Slatin: „Gehen Sie nie mit vollem oder ganz leeren Magen ins Wasser. Kuehlen Sie sich davor ab. Bleiben Sie, wenn Sie nicht schwimmen können, im Nichtschwimmerbereich. Verlassen Sie bei Gewitter sofort das Wasser. Diese und andere Baderegeln bewahren vor Tod durch Ertrinken.“

Weitere wichtige und interessante Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Jugendrotkreuzes: . Das OeJRK bietet Schwimmkurse fuer Frühschwimmer fuer die Unterstufe an, weiters Kurse fuer das OeSA (Das österreichische Schwimmerabzeichen) fuer Frei-, Fahrten- und Allroundschwimmer – sowie fuer das OeRSA (Das österreichische Rettungsschwimmerabzeichen) den Helfer-, Retter- und schließlich Lehrschein an.

Linktipps:

– Kindersicherheitstipps
– Kinder-Corner

Kave Atefie





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