Beeren & Kirschen: Moosbeere bis Walderdbeere

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Beeren und Kirschen - Kulinarium

Hier folgt Teil 2 unserer Übersicht über Beeren und Kirschen mit Erläuterungen zu folgenden Früchten: Moosbeere, Preiselbeere, Stachelbeere und Walderdbeere.

Moosbeere
Moosbeere (Oxycoccus palustris)
Merkmale: Moosbeeren haben einen dünnen bis 80 cm weit kriechenden Stängel. Die Blätter sind eiförmig, wintergrün und glänzend ledrig und der Rand ist umgebogen. Die Blütentriebe sind kurz und tragen nickende und rosa gefärbte Blüten mit vier zurückgeschlagenen Zipfeln. Die Früchte sind saftig, mehrsamig, zuerst gelblich und später kaminrot.

Verwendung: Moosbeeren werden für die Zubereitung von Marmeladen und Getränken gesammelt und mit Wildgerichten serviert.

Zugeschriebene Heilkräfte: Sie enthalten viel Vitamin C, Pektine, Mineral- und Gerbstoffe sowie Fruchtsäuren. Der Saft hat eine fiebersenkende Wirkung und wird gerne zur Unterstützung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Cranberries (großfrüchtige Moosbeeren, Kranbeeren) enthalten starke Antioxidantien. Die in verschiedenen Studien nachgewiesene Wirksamkeit von Kranbeerensaft zur Behandlung und Vorbeugung von Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen beruht nicht auf einer bakteriostatischen Wirkung[4], sondern auf der Eigenschaft bestimmter Inhaltsstoffe, Bakterien an der Bildung eines Biofilms zu hindern. Kranbeerensaft verhindert so die Anhaftung von Bakterien an das Epithel der Harnwege. Die Erreger finden keinen Halt und können so mit dem Harn ausgeschwemmt werden. Die Wirksamkeit der Cranberries zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen wurde in klinischen Studien mehrfach belegt.
Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea)
Merkmale: Der locker verzweigte, wintergrüne Halb- oder Zwergstrauch wird 10 bis 30 cm hoch. Die Laubblätter sind wechselständig, oval, ganzrandig oder schwach gekerbt, derb, ledrig, oberseits dunkelgrün und glänzend, unterseits hellgrün und braundrüsig punktiert. Der Blattstiel ist etwa 2 mm lang. Die weißen oder rötlichen Blüten stehen in Trauben, welche schwach duften. Die kugeligen (5-8 mm großen) rot glänzenden Beeren tragen oben den Rest des Kelchs. Sie hängen sehr lange an den Zwergsträuchern.

Preiselbeere

Verwendung: Der Geschmack ist etwas bitter und mehlig. Aus Preiselbeeren kann meine eine leckere Wildfruchtmarmelade machen, die als traditionelle Beilage bei Wildgerichten und Rindfleisch serviert werden kann.

Wegen ihres herbsauren Geschmacks, der auf den hohen Anteil von Fruchtsäuren zurückgeht (beispielsweise Benzoe-, Ascorbin- und Salicylsäure) wird sie allerdings nur selten roh gegessen, sondern meist als Zubereitung in Form von Kompotten, Gele und Likör.

Preiselbeeren verhüten Fäulnisbildung, was auf den ungewöhnlich hohen Gehalt an konservierend wirkender Benzoesäure in den Früchten zurückzuführen ist, und sind für sich alleine oder gemischt mit anderem Obst gut haltbare Zubereitungen.

Zugeschriebene Heilkräfte: Preiselbeeren enthalten viel Vitamin C, Fruchtsäuren, Zucker, Mineralstoffe und Pektine. Ihr Gehalt an Anthocyan lässt annehmen, dass der Genuss der Beeren oder des Saftes vor Nieren- und Blaseninfektionen schützt, da sie möglicherweise das Einnisten der Bakterien in der Schleimhaut verhindern. Im Prinzip sollte der Preiselbeersaft eine ähnliche Wirkung haben wie Cranberry-Saft, jedoch fehlen hier noch Belege durch wissenschaftliche Studien. Die im Saft enthaltenen Tannine dürften jedenfalls verhindern, dass sich Bakterien in der Blase und Niere festsetzen. Die Bakterien werden somit einfach mit dem Urin ausgeschwemmt — und nicht abgetötet. Das hat den Vorteil, dass auch die gutartigen und nützlichen Bakterien im Körper (wie etwa im Darm) erhalten bleiben.

Preiselbeerblätter haben eine harntreibende und antiseptische Wirkung, die früher in der Volksheilkunde genutzt wurde.

Stachelbeere
Stachelbeere (Ribes uva-crispa)
Merkmale: Stachelbeersträucher werden 50 bis 120 cm hoch und haben lange dünne überhängende graubrauen Zweige, die einfache bis dreiteilige Stacheln tragen. Die Blätter sind beidseitig mit kurzen Härchen besetzt. Die kugelig-ovalen bis 1 cm langen Beeren sind fleischig saftig und enthalten viele Samen.

Verwendung: Stachelbeeren sind vorzüglich im Kompott, in Marmeladen und Gelees, die wegen des hohen Pektingehaltes der Früchte gut gelieren. Man kann sie jedoch auch zu Saft und Beerenwein verarbeiten. Ebenfalls exquisit sind Suppen, Mehlspeisen und Saucen aus Stachelbeeren.

Zugeschriebene Heilkräfte: Stachelbeeren enthalten viel Vitamin C, A, Vitamine der Gruppe B, organische Säuren, Zucker, Pektine, Gerb- und Mineralstoffe.

Walderdbeere (Iragaria vesca)
Merkmale: Rosettenpflanze mit langen Ausläufern, die an den Knoten wurzeln. Sie wird 5 bis 30 cm hoch. Die Laubblätter sind oval eiförmig, grob gesägt, oberseits grün glänzend und unterseits heller. Die Blüten haben fünf weiße Kronblätter. Die Frucht der Walderdbeere ist eine Steinfrucht, die eigentlichen Früchte sind die auf dem Fruchtfleisch verteilten kleinen Kerne.

Verwendung: Auf Grund ihres köstlichen Aromas verwendet man Walderdbeeren hauptsächlich frisch zu Torten, Kuchen, Milch, Sahne, Kompotten, Bowlen, Marmeladen oder Säften. Wegen der mühsamen Sammelaktivitäten greifen viele Menschen in der Küche auf die Erdbeeren aus dem Handel zurück.

Zugeschriebene Heilkräfte: Walderdbeeren enthalten Zucker, Vitamin C und A und Vitamine der B-Gruppe, aber auch Pektine, Aroma- und Mineralstoffe und in den Blättern Gerbstoffe. In der Volksheilkunde werden sie gegen Durchfall und bei Entzündungen der Mundschleimhaut verwendet.

= [red] & [maza] =

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Sauerkirsche
(Weichsel)

Süßkische

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