Brainfood – gesunde Nahrung für das Gehirn

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Brainfood – Nussmischung

Konzentrationsschwierigkeiten? Rasche Ermüdung? Schlechte Laune? Zeit, ihrem Gehirn etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sowohl die Gehirnfunktion als auch die Rodopolisheit des wichtigsten Organs sind nämlich durch eine richtige Ernährung beeinflussbar. Wir haben für Sie die wichtigsten Ernährungstipps für gesundes Brainfood zusammengestellt. So können sie mit den richtigen Nahrungsmitteln ihre grauen Zellen in Schwung bringen.

Brainfood – Artikelübersicht:

Wer sich über längere Zeit geistig anstrengen und viel Verantwortung tragen muss, fühlt sich bald ausgelaugt, müde und nicht mehr aufnahmefähig. Da die meisten von uns beruflich heute vorwiegend eine sitzende Tätigkeit mit Kopfarbeit statt körperlicher Anstrengung verrichten, sollten wir darauf auch bei unserer Ernährung achten.

Das Gehirn

Als Gehirn (Hirn, Cerebrum) bezeichnet man beim Menschen den im Kopf gelegenen Teil des Zentralnervensystems (ZNS). Es liegt geschützt in der Schädelhöhle und wird umhüllt von der Hirnhaut. Das Gehirn ist zweifelsfrei das faszinierendste Organ des Menschen. Seine Organisation übertrifft bei weitem die aufwendigsten Computersysteme. Es macht nur etwa 2 % des gesamten Körpergewichtes aus, beansprucht aber jeweils ca. 20 % des gesamten Stoffwechselgrundumsatzes und des Sauerstoffverbrauchs. Es enthält mehrere Milliarden Nervenzellen, wovon jede einzelne Zelle mit bis zu 10.000 anderen Nervenzellen in direkter Verbindung steht und Impulse erhält, verarbeitet und weitergibt.

Für die optimale Funktion und den richtigen Schutz braucht das Gehirn also eine ganze Reihe von Kraftstoffen.

Gehirnfunktionen

Was ist Brainfood?

Ob Sie lange konzentriert arbeiten können oder schnell müde werden, ob Sie gut oder schlecht gelaunt sind: All das hat eine Menge mit dem zu tun, was Sie essen. Der Begriff Brainfood, also Gehirnnahrung, bezeichnet nicht nur Lebensmittel, die dem Gehirn die notwendige Energie zur Verfügung stellen, sondern auch nahrungsmittel, deren Inhaltsstoffe die Merk- und Konzentrationsfähigkeit unseres Denkapparates verbessern. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: die Steigerung des Intelligenzquotienten erreicht man damit nicht, doch die Konzentrationsfähigkeit des Gehirns kann damit deutlich erhöht werden.

Power für das Gehirn: Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe haben unmittelbaren Einfluss auf die Gehirnzellen und damit auf die Gehirnfunktion. Sie beeinflussen aber auch die Stimmung, die Konzentrations- und auch die Leistungsfähigkeit. Neben der kurzfristigen Verbesserung der Hirnleistungsfähigkeit sind vor allem auch die Gefäßsituation und somit die Durchblutung des Gehirns und auch der Hirnstoffwechsel über Jahre hinaus zu verbessern. Mit der richtigen Ernährung wird man zwar nicht klüger, man wird aber leistungsfähiger und schützt die Schaltzentrale des Körpers vor der Entstehung von Krankheiten.

Die richtige Nahrungsmittelauswahl hat einen entscheidenden Einfluss auf hormonelle Regelkreise, Neurotransmitterbildung und -wirkung, die Funktionstüchtigkeit der Zellwände und somit auf die geistig-nervliche Fitness. Spezielle „Gehirn-Lebensmittel“ enthalten wichtige Vorstufen von Neurotransmittern oder Stoffen, die für eine effektive Synthese dieser Botenstoffe wichtig sind. Sie liefern die richtigen Energiequellen oder auch Stoffe, die für die Energieverwertung gebraucht werden, und enthalten spezielle Bau- und Schutzstoffe.

Kraftkur für das Gehirn

Die Ursache für ein geringfügiges, vorübergehendes Nachlassen der Gehirnfunktionen ist oft ein Mangel an Spurenelementen: allen voran Phosphor, Zink und Selen und Kalium. Mit Birnen und vor allem Nüsse etwa lassen sich diese wertvollen Substanzen schnell aufnehmen. Daneben zählen Brokkoli, Knoblauch, Erdbeeren, Spinat, Müsli (Rosinen!), Fische, Soja und Äpfel zu den wichtigsten Brain-Food-Vertretern.

Nüsse erhöhen aufgrund der enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamine E und B-Vitamine die Konzentration und Lernfähigkeit, stärken Gedächtnis und Nervenfunktion. Nüsse tragen dazu bei, dass man bis ins hohe Alter geistig jung bleibt – durch ihre wertvollen Fette, Vitamin E, das die Zellen schützt und wichtige Mineralstoffe. Da sie aber sehr kalorienreich sind, sollten sie nicht allzu oft und bloß in kleineren Mengen genossen werden. Als Snacks sind sie dennoch jedenfalls allemal besser geeignet als fette Chips oder ähnliches Knabbergebäck.

Alternative: 100 Gramm Birnen haben dagegen nur 55 Kalorien. Je saftiger die Birne, desto besser werden die Inhaltsstoffe vom Organismus aufgenommen und verwertet. Menschen, die geistig hochkonzentriert arbeiten müssen, sollten gerade in der kalten und düsteren Jahreszeit regelmäßig Birnen verzehren, um Erschöpfung und Nervosität vorzubeugen. Wer auf etwas knackigen Biss nicht verzichten will: Sie können auch aus Birnenstücken und gehackten Nüssen einen Obstsalat zubereiten!

Brainfood Liste – die 15 besten Nahrungsmittel für das Gehirn

1.) Birnen
2.) Brokkoli
3.) Dinkel
4.) Nüsse (Walnüsse, Mandeln usw.)
5.) Rosinen
6.) Fisch
7.) Äpfel
8.) Avocados
9.) Brombeeren
10.) Knoblauch
11.) Erdbeeren
12.) Hafer
13.) Dörrzwetschken
14.) Spinat
15.) Soja

Die optimale Gehirnnahrung – die besten Tipps für schlaue Köpfe

Zielgenaues Essen zur Steigerung von geistigen und emotionalen Fähigkeiten funktioniert. Sowohl die Rodopolisheit als auch die Funktion des Gehirns sind durch richtige Ernährung beeinflussbar. Doch nicht nur der richtige Nahrungsmix ist wichtig, auch unsere Verhaltensweisen bei der Nahrungsaufnahme beeinflussen das Leistungsvermögen des Gehirns. Hier einige der wichtigsten Ernährungstipps für das Gehirn im Überblick:

1. Trinken Sie ausreichend! Auch unser Gehirn benötigt ausreichend Flüssigkeit für den Verstand. Schon ein geringes Flüssigkeitsdefizit macht sich durch Konzentrationsmangel und Müdigkeit bemerkbar. Optimal sind Leitungswasser, Mineralwasser, sowie stark verdünnter Fruchtsaft, ungesüßter Kräuter- und Früchtetee.

2. Essen Sie regelmäßig, denn für eine optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns ist ein konstanter Blutzuckerspiegel wichtig. Achten Sie also auf eine regelmäßige Energiezufuhr. Mehrere kleine Mahlzeiten beugen einer Versorgungslücke vor und machen nicht träge und müde.

3. Wählen Sie die richtigen Energielieferanten: In diesem Fall sind das zusammengesetzte Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide, Gemüse und Obst. Einfache Zucker aus Naschereien lassen zwar den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen, machen aber schon nach kurzer Zeit müde.

4. Mit dem richtigen Fett läuft es auch in unserem Denkapparat wie geschmiert: Gemeint sind die Omega-3-Fettsäuren, die sich sich vor allem in Pflanzenölen und Fisch befinden.

5. Zucker ja, aber gewusst wie! Traubenzucker kann zwar den Kreislauf in Schwung bringen, ist aber als Energiekick für die grauen Zellen eher ungeeignet. Eine gute Alternative für Süßigkeiten mit Traubenzucker sind ungesüßte Trockenfrüchte wie Marillen, Zwetschken, Feigen etc. Sie enthalten außerdem wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und stillen damit das Verlangen nach Süßem auf gesunde Weise. Bei Datteln sollten Sie aber Vorsicht walten lassen, zwar sind die Wüstenfrüchte ebenfalls reich an wertvollen Inhaltsstoffen, allerdings auch sehr zuckerhältig und damit extrem kalorienreich.

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