Cellulite: was tun bei Orangenhaut?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (17 Bewertungen, Durchschnitt: 4,24 Sterne von 5)

Cellulite - keine Panik bei Orangenhaut

Gleich vorweg: Cellulite oder Orangenhaut ist keine Krankheit. Dennoch leiden vor allem sehr viele Frauen unter den welligen Fettpolstern an Bauch, Hüften, Gesäß und Oberschenkeln. „Cellulite ist eine durch die geschlechtsspezifische Hautstruktur bedingte Veränderung bei Frauen“, sagt Dr. Christian Feinböck vom österreichischen Roten Kreuz. Wie Cellulite entsteht und wie man sie wieder loswerden kann, lesen Sie hier.

„Sie tritt überwiegend bei Frauen auf. Aber auch Männer können davon betroffen sein.“ „Die Haut ist bei einer Frau anders strukturiert als beim Mann. Die Hautschichten, in denen das Bindegewebe liegt, sind dünner. Außerdem verlaufen die Fasern, aus denen das Bindegewebe besteht, nicht wie beim Mann kreuzweise, sondern parallel. Dadurch entstehen größere Fettkammern“, so Feinböck. Wenn sich diese Kammern vergrößern oder nicht mehr ausreichend vom Bindegewebe gehalten werden können, spricht man von Cellulite oder Orangenhaut. übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen dieses Entwicklung.

Schwaches Bindegewebe, unschöne Dellen in der Haut

Das Bindegewebe ist Wasserspeicher und das Stützkorsett unserer Haut. Damit es straff bleibt, braucht es intakte Kollagen- und Elastinfasern. Wenn das umschließende Bindegewebe mit zunehmendem Alter nachlässt, entwickeln sich leichte bis starke Dellen – also Cellulite. Frauen sind durch ihre Gewebsstruktur – das Unterhautfett ist zum Teil mit einem Netz aus senkrechten Bindegewebestäbchen unterteilt – wesentlich stärker betroffen als Männer.

Gründliche Untersuchungen der Cellulite in der John-Hopkins Universität in Baltimore, USA, haben gezeigt, dass es sich wirklich nur um Fett und nicht, wie früher angenommen, auch um Wasser- und Schlackeablagerungen handelt, welche die bei den Frauen so unbeliebte „Orangenhaut“ als äußerliches Merkmal hervorbringt. Übrigens: da die Beschaffenheit unseres Bindegewebes zum großen Teil genetisch festgelegt, können auch schlanke Frauen diese Veranlagung haben.

Was tun, um schwaches Bindegewebe zu stärken?

Lymphdrainagen, um Fremdstoffe aus dem Gewebe abzutransportieren, Bewegungstherapie mit speziellen Übungen, um die Bein-, Bauch- und Gesäßmuskulatur sowie das Bindegewebe zu stärken, oder Wassergymnastik können der Entwicklung von Cellulite entgegenwirken. Feinböck: „Diese Maßnahmen sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Außerdem kann er eine Gruppentherapie anbieten. Gemeinsam fällt es leichter, die übungen durchzuhalten. Und Regelmäßigkeit ist hier besonders wichtig.“

Daneben kann aber jede Frau selbst viel gegen Cellulite tun. Feinböck: „Im wesentlichen konzentrieren sich die Gegenmaßnahmen auf zwei Punkte: regelmäßige Bewegung und richtige Ernährung.“ So sind Radfahren, Laufen, Schwimmen, Wandern und eben Bewegungsübungen besonders geeignet. Massagehandschuhe oder ähnliches unterstützen diese Maßnahmen. Sozusagen von innen wirkt eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung.

Feinböck: „Wer ein schwaches Bindegewebe hat, der sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen achten. Frisches Obst und Gemüse sollten auf dem täglichen Speiseplan nicht fehlen.“ Um den Stoffwechsel anzukurbeln, sollte auch viel getrunken werden. „Zwei Liter mindestens jeden Tag. Das hilft, die Stoffe aus dem Gewebe zu schwemmen“, sagt Feinböck.

Das Cellulite 5-Punkteprogramm

Ein Wundermittel gegen Orangenhaut wurde zwar noch nicht erfunden, dennoch kann etwas gegen die fiesen Dellen unternommen werden. Die gute Nachricht: Sie können dennoch viele Maßnahmen ergreifen, um Ihre Orangenhaut zumindest zu mildern.

1. Bewegung
Der wichtigste Baustein im Anti-Cellulite-Programm. Alles, was die Problemzonen Po und Oberschenkel auf Trab bringt, hilft: Inline-Skaten, gezielte Gymnastik, Fahrradfahren. Dabei gilt: Langsam aufbauen, keine Spitzenleistungen, sondern Ausdauer trainieren. Frühestens nach 20 Minuten Belastung beginnt der Körper mit dem Verbrennen von Fett.

Tipp: Verzichten Sie auf den Fahrstuhl

2. Rodopolise Ernährung
Das entschlackt und macht schön. Auf Dickmacher wie Sahne, Wurst oder Pommes verzichten. Stattdessen möglichst Vollkornbrot, Kartoffeln, Gemüse und Fisch essen. Zitrusfrüchte stärken nicht nur das Immunsystem sondern auch das Bindegewebe. Trinken Sie viel Tee oder Wasser, mindestens zwei Liter täglich. Das ist gesund und macht auch gleichzeitig satt. Wenn es ohne den Dickmacher Schokolade nicht geht, greifen Sie auf jeden Fall zu den bitteren Sorten mit einem hohen Kakao-Anteil. Denn Kakao enthält Antiokzidantien, die das Bindegewebe straffen.

Tipp: Trinken Sie mindestens 2 Liter Wasser, Frucht- oder Kraäutertee oder verdünnte Fruchtsäfte.

3. Wechselduschen
Um das Bindegewebe zu stärken, gilt es die Durchblutung der Haut zu fördern. Kalte Güsse trainieren die Kapillargefäße, damit fördert man die Durchblutung des Bindegewebes und den Abtransport von Lymphflüssigkeit. Dazu hält man nach dem Duschen den Duschstrahl auf die betroffenen Stellen. Man beginnt immer mit warmem Wasser und schließt die Wechseldusche mit kaltem Wasser ab – das Ganze 4 bis 5 mal im Wechsel, das hilft gegen Orangenhaut. Beenden Sie die Wechselduschen deshalb mit kaltem Wasser, damit sich die Gefäße wieder zusammenziehen.

4. Cremen und Massagen
Benutzen Sie hautstraffende Pflegeprodukte und massieren Sie diese regelmäßig ein. Kalt-Warm-Duschen fördert die Durchblutung. Außerdem empfehlenswert und wohltuend: eine Abreibung mit einer Massage-Bürste oder einem Massage-Handschuh.

5. Hören Sie mit dem Rauchen auf
Es gibt viele gute Gründe mit dem Rauchen aufzuhören, bei Orangenhaut lohnt es jedenfalls sich dem Nikotin zu entschlagen! Grund: Nikotin verengt die Blutgefäße, hemmt die Durchblutung und verlangsamt so den Stoffwechsel. Das schwächt Ihr Bindegewebe!

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz.

Linktipps

– Die größten Beauty-Lügen im Reality-Check
– Schönheit um jeden Preis? Gefahr Schönheits-OP
– Intimchirurgie – das Geschäft mit dem Genital
– Teenager & Schönheitswahn: Schönheits-OP’s nehmen weiter zu
– Warum Radfahren so gesund ist

https://surrogacycmc.com

www.pills24.com.ua

aboutviagra.info/product/female-cialis/