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Chiropraktik: die manuelle Rückentherapie

Chiropraktik: die manuelle Rückentherapie

Chiropraktik

Rückenbeschwerden haben sich in den letzten Jahren epidemieartig ausgebreitet. Millionen Menschen werden von Nacken- oder Schultersteife, Ischias oder Hexenschuß geplagt. Quälende Stiche und Schmerzen bis zur totalen Bewegungsunfähigkeit sind die Folge. Mit Medikamenten und physiotherapeutischen Maßnahmen werden verrückte Nerven beruhigt und wieder zurechtgerückt. Bis zum nächsten Mal …



Die chiropraktische Heilweise – vor über 100 Jahren in den USA entwickelt – basiert auf den medizinisch unumstrittenen Fakten, dass das Nervensystem jede Körperfunktion, jede Zelle, jedes Organ und alle Organsysteme koordiniert und kontrolliert. Die Chiropraktik kann bei einer Reihe schmerzhafter Blockaden im Rückenbereich helfen. Durch Aufdecken und Berichtigen von neuromuskulären Funktionsstörungen des Rückgrates im Frühstadium lassen sich in vielen Fällen offensichtlich skelett- oder muskulär bedingte Schmerzzustände beseitigen.

Der Chiropraktiker – ein speziell ausgebildeter Mediziner, Heilpraktiker, staatl. gepr. Masseur oder Krankengymnast – wendet während der Behandlung sanften, kontrollierten und gezielten, bisweilen auch kräftigen Druck an den verschiedensten Bereichen der Wirbelsäule an. In der Regel kommt es während der Behandlung zu einem hörbaren, für den Patienten oft irritierenden Knacken. Dieses Geräusch entsteht durch die Dehnung von Bändern und Sehnen, es ist nicht das Gelenk, das knackt. Je nachdem wie chronisch das Problem ist, muss eine Behandlung oder eine Serie von Manipulationen erfolgen, um die schmerzfreie Bewegung wiederherzustellen.

Bei welchen Arten von Rückenschmerzen kann der Chiropraktiker helfen?

Die Chiropraktik kommt ohne Medikamente und Operationen aus. Sie wirkt hauptsächlich durch Manipulieren und Mobilisieren der meist blockierten Gelenke. Strecktherapie und geeignete Elektrotherapie lockern die beteiligten Muskeln und wirken unterstützend. Hilfreich sind diese Methoden bei den folgenden Gruppen von Konditionen und Erkrankungen: Nackenstarre, Nackenschmerzen mit oder ohne Ausstrahlung. Gewisse Arten von Kopfschmerzen und Schwindel. Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule. Hexenschuss, Ischias und Schmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule. Chiropraktik kann aber auch sinnvoll sein gegen Störungen der Gelenke und Muskeln an Armen und Beinen.

Vorbeugung bei Rückenproblemen

  • übergewicht vermeiden.
  • Aufrechte Haltung einnehmen.
  • Beim Bücken in die Knie gehen.
  • Beim Heben darauf achten, dass nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel die Hauptarbeit leisten.
  • Bei sitzender Tätigkeit für optimale Sitzverhältnisse und ausreichende Entspannungspausen sorgen.
  • Wechseln Sie sooft es geht, vom Sitzen zum Stehen.
  • Bewegung ist wichtig, gerade bei überwiegend sitzender Tätigkeit.
  • Auch beim Schlafen den Rücken nicht vergessen (gute Matratze, Nackenstützkissen).
  • Regelmäßig Rückengymnastik oder Schwimmen.
  • Kein Tennis, Squash, Aerobic, Rudern, Judo.

Linktipps:

– Aktives Rückentraining
– Schleudertrauma (Peitschenschlagsyndrom)
– Ostheopathie – was ist das?
– Impfung gegen Verspannung
– Patienteninformation: Bandscheibenvorfall
– Minimal-invasive OPs bei einem Bandscheibenvorfall?

Kave Atefie





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