Fettabsaugung – im Handumdrehen zur schönen Figur?

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Fettabsaugung, Schönheitsoperation

Für den perfekten Körper sind viele Menschen bereit, sich unters Messer zu legen. Besondere häufig wird eine Fettabsaugung durchgeführt, um lästige Pölsterchen schnell los zu werden. Durch diesen operativen Eingriff lassen sich Fettzellen entfernen, störende Problemzonen beheben und die Körper-Silhouette verbessern. Geht alles gut, bleiben keine sichtbaren Narben zurück und der Body erstrahlt danach in besserer Form.

Ein schlanker Körper ist für viele Frauen, genauso wie für Männer, ein großer Traum. Wenn Abnehmen durch gesunde Ernährung und Sport alleine aber nicht den gewünschten Erfolg bringt, erhofft sich so mancher von einer Fettabsaugung, dass die lästigen „Pölsterchen“ verschwinden, um den Körper wieder straffer und jugendlicher erscheinen zu lassen. An bestimmten Körperstellen wie am Bauch und an den Oberschenkeln ist den Fettzellen meist nicht anders beizukommen.

Rund 50.000 Menschen unterziehen sich in Österreich jedes Jahr einer Schönheitsoperation, 90 Prozent davon sind Frauen. Bei den chirurgischen Eingriffen für die Schönheit steht die Fettabsaugung auf Platz Eins, noch vor der Brustvergrößerung. Doch auch immer mehr Männer trennen sich auf diese Weise von ihren „Rettungsringen“. Doch Vorsicht: Als Maßnahme zur Gewichtsreduktion ist die Fettabsaugung nicht geeignet.

Fettabsaugung

Die Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt, ist ein gutes Verfahren, um Fettzellen dort zu entfernen, wo sie besonders störend sind. Frauen neigen vor allem im Bauch-, Hüft-, Gesäß- und Oberschenkelbereich,“ zu stärkeren Fettansammlungen, der so genannten „Reiterhose. Bei Männern sind es Bauch und Brust, die Probleme bereiten. Seltener wird die Fettabsaugung an den Oberarmen durchgeführt.

Methoden

Die Mikrokanülenmethode ist die einfachste Art der Fettabsaugung. Hierbei wird eine Flüssigkeitsmischung (Tumeszenzslösung) aus Kochsalz, schmerzhemmenden Substanzen und gefäßverengenden Medikamenten in das Fettgewebe infiltriert. Dadurch ziehen sich die Gefäße im Absaugbereich zusammen. Das Mittel wirkt überdies betäubend und blutstillend und das Fett kann leichter abgesaugt werden. Eine Absaugpumpe hilft bei diesem Vorgang. Die Einstiche sind einige Millimeter groß. In der Regel reichen ein bis zwei Einstiche pro Seite, die auch nicht vernäht werden müssen. Die verwendeten Kanülen unterscheiden sich in Form und Größe, sind meist aber nicht dicker als maximal drei Millimeter. Das abgesaugte Fett wird in speziellen Behältern gesammelt und fachgerecht entsorgt.

„Zum Absaugen wird durch kleinste Stiche mit so genannten Mikrokanülen das Fett sorgfältig entfernt. Die Stiche verschließen sich nach einigen Tagen selbst“, erklärt Prim. Univ. Doz. Dr. Artur Worseg vom Institut für Plastische Chirurgie in Wien.

Neben der klassischen Mikrokanülentechnik werden auch andere Methoden der Fettabsaugung angewendet. Mit der so genannten Bodyjet-Technik wird das Fett mittels eines Wasserstrahls gelöst und lässt sich dadurch leichter absaugen. Bei Laser-assistierten, Ultraschall-assistierten oder Kryo-assistierten Fettabsaugungen kommt es neben der Entfernung der Fettzellen zu einer verzögerten Narbenbildung und damit in bestimmten Fällen zu einer besseren Schrumpfung der Haut. Grundsätzlich hängt das Ergebnis einer Fettabsaugung aber weniger von der verwendeten Technik als vielmehr von der Sorgfalt des Eingriffs und ganz wesentlich von der Gewebsqualität ab.

Ablauf

Die Beratung und Voruntersuchung vorab ist besonders wichtig, der Arzt bespricht mit dem Patienten die Möglichkeiten der Behandlung sowie die Risiken. Vor der Operation werden jene Hautstellen markiert, in deren Bereich Fett abgesaugt werden soll. Der Eingriff erfolgt ambulant, das heißt, man muss nicht über Nacht im Spital bleiben. Ob eine Allgemein- oder Lokalanästhesie gemacht wird, ist abhängig von Anzahl und Ausmaß der zu behandelnden Regionen.

Pro Eingriff dürfen maximal drei Liter Fett entfernt werden. Ist mehr notwendig, so muss eine weitere Absaugung zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.
„Der Eingriff erfolgt meist in Dämmerschlafnarkose, ist völlig schmerzfrei und dauert eine Stunde“, so Dr. Worseg.

Erfolg

Nach der Fettabsaugung sollte für mehrere Wochen Kompressionswäsche getragen werden, damit die Heilung und das optische Resultat verbessert werden. Rund vier Wochen lang nach dem Eingriff sollte man überdies auf intensiven Sport verzichten, danach ist sportliche Bewegung allerdings empfehlenswert. Ob das Ergebnis der OP wirklich nachhaltig ist, hängt hauptsächlich von der Gewebsqualität des Patienten ab. Unabhängig davon erhalten gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten die neue schlanke Körperform in jedem Fall länger, das entfernte Fett setzt nicht so schnell wieder auf Bauch, Hüften und Schenkel an.

Risiken

Nach der Operation treten bisweilen Schmerzen, extrem selten hingegen Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen auf. Komplikationen wie Infektionen, Thrombosen und Lungenembolien sind ebenfalls äußerst rar und können bei entsprechenden Operations- und Nachbetreuungsqualität nahezu ausgeschlossen werden. Bei der Absaugung verliert der Patient allerdings viel Flüssigkeit, wodurch mitunter Kreislaufprobleme entstehen können.

Auch Nerven und Muskeln können im Zuge des Eingriffs verletzt werden. Schmerzen treten meist nur kurz nach der Absaugung auf, ein Spannungsgefühl ist jedoch oft noch nach Monaten bemerkbar. Werden große Mengen an Fett abgesaugt, so entsteht eine Wundfläche, über die Fett in die Blutbahn gelangen kann. Wandert das Fett dann in die Lungengefäße, besteht die Gefahr von Gefäßverschlüssen. Bei unsachgemäßer Absaugung kann es vereinzelt vorkommen, dass Organe im Bauchraum verletzt werden. Komplikationen treten vor allem dann auf, wenn zu viel Fett auf einmal abgesaugt wird. Eine umfassende Risikoberatung durch den Arzt sollte am Bestandteil jeder Beratung sein.

Kosten

Da es sich bei der Fettabsaugung um eine kosmetische Operation handelt, übernehmen die Krankenkassen keinerlei Kostenanteil. Für eine Fettabsaugung ist – je nach Behandlungsausmaß – mit 1.500 bis 2.500 Euro zu rechnen.

Arztwahl

Wesentlich bei der Planung eines solchen Eingriff ist die sorgfältige Arztwahl. Patienten sollte sich vorab genau über Methode, Ablauf, Risiken und Erfolgsquote aufklären lassen. Zahlreiche Ärzte in Österreich bieten Fettabsaugung an, etwa Fachärzte für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, die über eine spezielle Qualifikation für Eingriffe dieser Art verfügen, aber auch Dermatologen, Allgemeinchirurgen, oder einige Allgemeinmediziner.

Linktipps

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