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Fisch-Pörkölt | Rezept

Fisch-Pörkölt | Rezept

Fisch-Pörkölt Rezeptfoto

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 50 g grüner Paprika
  • 50 g roter Paprika
  • ½ Bund gehackte Dille
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 El Rosenpaprika
  • gemahlener Kümmel
  • Abrieb einer ½ Zitrone
  • Etwas Rapsöl
  • 800 g Karpfenfilet, küchenfertig
  • 500 g vollreife Tomaten
  • 1 Gläschen Fischfond
  • ¼ l trockener Weißwein
  • 3 mittelgroße Zwiebeln in Würfeln


Fisch-Pörkölt – Zubereitung:

1. Karpfenfilet in 3 cm große Würfel schneiden. Knoblauch ganz fein schneiden, restliches Gemüse ebenfalls würfelig schneiden.

2. Die gewürfelten Zwiebeln mit dem Knoblauch und de Paprikawürfeln in Rapsöl 2 – 3 min. dünsten. Zunächst Rosenpaprika dazu geben und mit dem Weißwein und dem Fischfond aufgießen.

3. Alles etwa 20 min. leise reduzieren lassen.

4. Dann die Tomatenstücke und der mit Salz und Zitronen Abrieb gewürzte Karpfen dazugeben. 4 – 5 min. durchziehen lassen, nicht übergaren.

5. Danach alles mit Zitronenabrieb abschmecken und zuletzt die gehackte Dille dazu geben.

Serviervorschlag: Dazu passen Petersilienkartoffeln und frischer Blattsalat. Wer möchte, kann das Fisch-Pörkölt mit etwas Crème fraîche verfeinern.

Zubereitungszeit: ca. 35 Min.

Ernährungsinformation: Die ungarische Küche wird vor allem mit Paprika und Gulasch in verbindung gebracht. Dabei ist Paprika in der ungarischen Küche ein vergleichsweise ‚junges‘ Gewürz, der feuerrote Paprika fand als Gewürz, gemahlen oder in Schotenform, erst ab dem 18. Jh. allmählich Verbreitung in der ungarischen Küche. Für Qualität und Schärfe des pulverisierten Paprika (Gewürzpaprika) sind die Auswahl der Sorten und die Zusammensetzung der jeweils verwendeten Pflanzenteile (Fruchtfleisch, Scheidewände und Samenkörner) entscheidend. Entsprechend groß ist die Palette milder Paprika (különleges), Delikatesspaprika (csemege), Rosenpaprika (rozsa), Edelsüßpaprika (édes-nemes) und scharfer Paprika (csipös).

Die Ungarn lieben zwiebelreiche, mit Paprika gewürzte Fleischspeisen, die bei uns fälschlicherweise unter dem Begriff „Gulasch“ zusammengefaßt werden. Bestellt man jedoch in Ungarn „Gulyás“, dann bekommt man eine rötlich schimmernde, dicke, scharfe Suppe, die aus Zwiebeln, Paprika, Rindfleisch und Kartoffeln gekocht wird.

Was bei uns als Gulasch gilt ist in Ungarn ein Ragout aus Fleisch und wird „Pörkölt“ genannt. Wird dieses Gericht mit Sauerrahm (Tejföl) verfeinert, heißt es paprikás. Verwendet man schwarzen Pfeffer an Stelle des Paprikas spricht man von Tokány. Pörkölt aus Fisch wiederum nennt man genau genommen Ráczponty.

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