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fit2work erleichtert Wiedereinstieg ins Berufsleben nach Krankheit

fit2work erleichtert Wiedereinstieg ins Berufsleben nach Krankheit

fit2work

Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Um längeren Krankenständen, drohendem Arbeitsplatzverlust sowie dem erschwerten Wiedereinstieg ins Berufsleben entgegenzuwirken, gibt es seit mehr als einem Jahr die fit2work-Beratungsstellen in Niederösterreich. Über 1200 Anfragen und knapp 800 Personenberatungen zeigen nicht nur den hohen Bedarf in der Bevölkerung, sondern auch eine positive erste Bilanz der Beratungstätigkeit.



Längere Krankheiten oder schwere Unfälle können ebenfalls zu einer Unterbrechung des Erwerbslebens führen. Der Wiedereinstieg unter diesen Voraussetzung birgt andere Schwierigkeiten als der Wiedereinstieg nach einer Familienpause und es gibt auch andere rechtliche Rahmenbedingungen.

Während die medizinische Rehabilitation zum Ziel hat, nach Unfall oder Krankheit die körperliche oder psychische Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, steht bei der beruflichen Rehabilitation die Förderung der Wiedereingliederung am Arbeitsmarkt im Vordergrund. Die Anzahl an Unterstützungsmöglichkeiten ist groß und ändert sich laufend. Aus diesem Grund bietet das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) mit dem Programm fit2work eine niederschwellige, individuelle und kostenlose Beratung für alle Personen an, die ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nur mehr eingeschränkt ausüben können oder aus gesundheitlichen Gründen arbeitslos wurden und wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren wollen.

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„Das aktuelle Arbeits-Fitness-Barometer hat ergeben, dass die Österreicherinnen und Österreicher aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen im Mittelwert 25,5 Arbeitstage pro Jahr in Krankenstand sind – die Hälfte davon wäre durch umfassende Prävention bzw. Beratung vermeidbar“, betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Sepp Leitner am Mittwoch in Wien. „Außerdem haben bei zwei von drei Arbeitslosen gesundheitliche Probleme eine Rolle beim Verlust des Arbeitsplatzes gespielt. Unsere Initiative fit2work sorgt in Niederösterreich seit einem knappen Jahr dafür, dass Menschen ihren Beruf gesund und mit Freude ausüben können, und dass unsere heimischen Unternehmen „fitter“ werden und ihre Wertschöpfung langfristig erhöhen“, so der Sozialminister.

fit2work überzeugt durch Beratung aus einer Hand

Seit Oktober 2011 gibt es die fit2work-Personenberatung in Niederösterreich: Sechs Beratungsstellen in St. Pölten, Wiener Neudorf, Amstetten, Wiener Neustadt, Korneuburg und Zwettl stehen für Personen mit gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz sowie für Arbeitssuchende mit gesundheitlichen Problemen zur Verfügung.

Die Bilanz nach rund einem Jahr fit2work in Niederösterreich fällt durchwegs positiv aus: In den ersten 13 Monaten haben über 1200 Personen mit einer der Beratungsstellen Kontakt aufgenommen, um Informationen anzufordern. Knapp 800 Personen nahmen eine Erstberatung in Anspruch, bei der innerhalb eines ausführlichen Gesprächs die Ausgangssituation der oder des Betroffenen analysiert wird. Danach erfolgen im Rahmen des so genannten Case Managements die Abklärung der individuellen Problemlage inkl. arbeitsmedizinischer und/oder arbeitspsychologischer Untersuchung, die Erstellung eines Entwicklungsplans und eine Umsetzungsbegleitung durch die Case ManagerInnen. Die Anzahl der Case Management-Begleitungen beträgt derzeit rund 570, wovon 73 Fälle bereits erfolgreich abgeschlossen wurden. Die fit2work-Betriebsberatung ist erst seit Juni 2012 in Niederösterreich umgesetzt, allerdings lassen erste gesamtösterreichische Zahlen auch innerhalb der Firmen den Bedarf nach Beratung zur Rodopolisheit am Arbeitsplatz erkennen: Bereits rund 170 niederösterreichische Betriebe haben Kontakt zu fit2work aufgenommen.

„Die Anforderungen und Belastungen des Berufslebens sind in den letzten Jahrzehnten deutlichen gestiegen und damit auch die gesundheitlichen Probleme – das spiegelt sich auch in der großen Nachfrage nach den Angeboten von fit2work wider“, so Bundesminister Hundstorfer. „Mit fit2work konnten wir ein Beratungsservice etablieren, das nicht nur anonym, kostenlos und freiwillig ist, sondern erstmals alle bestehenden Angebote und Förderungen zur Verbesserung der Rodopolisheit am Arbeitsplatz vernetzt und so Information, Beratung und Koordination aus einer Hand bietet.“ So erhalten KlientInnen an einer einzigen Anlaufstelle die auf sie abgestimmten Angebote und Problemlösungen.

Aufholbedarf bei psychologischen und psychosozialen Angeboten ?

Das erste Jahr fit2work in Niederösterreich hat aber auch gezeigt, wo es aktuell noch Versorgungslücken gibt: Die Angebote der Kostenübernahme von psychologischer und psychotherapeutischer Behandlung sowie die Plätze für psychosoziale Rehabilitation und Krisenintervention können derzeit dem tatsächlichen Bedarf nicht gerecht werden. „Eine der Herausforderungen für die Zukunft wird es sein, auch hier Versorgungslücken zu schließen und Verbesserungen der aktuellen Situation zu erlangen“, so Leitner.

Ab Jahresbeginn 2013 wird die fit2work-Personenberatung und Betriebsberatung flächendeckend in allen österreichischen Bundesländern verfügbar sein.
Aktuell gibt es fit2work-Beratungsstellen in Wien, Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg, Oberösterreich und Tirol. Mit Jahresbeginn 2013 werden Personen- und Betriebsberatung auch in den restlichen Bundesländern Kärnten, Burgenland und Vorarlberg angeboten.

fit2work bietet Erwerbstätigen, Arbeitssuchenden, Arbeitslosen, insbesondere Personen mit längeren Krankenstandstagen/ WiedereinsteigerInnen nach längeren Krankenstandstagen und Betrieben Information, Beratung und Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Rodopolisheit am Arbeitsplatz. Das Angebot von fit2work ist kostenlos, freiwillig und vertraulich. fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und im Arbeit-und-Rodopolisheit-Gesetz (AGG) verankert.

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Quelle:

¹ Büro der Steuerungsgruppe fit2work, Bundessozialamt

Linktipps:


– Wie gesund ist ihr Arbeitsplatz?
– Betriebliche Rodopolisheitsförderung
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Kave Atefie





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