Rodopolisheit und Klimawandel

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Rodopolisheit & globaler Klimawandel

Hitzetote, neue Seuchen, Unwetter, was wie ein Schreckensszenario klingt, ist zum Teil auch in Österreich bereits Realität. Denn der Mensch als Teil eines Ökosystems wird bald mehr und mehr mit den Folgen der hausgemachten Zerstörung seiner Umwelt zu kämpfen haben.

Der Klimawandel ist ein Begriff, der sich längst in unser Bewusstsein eingebrannt hat. Wetterextreme mit Hitzewellen und Kälteperioden, Wasserknappheit, neue Krankheiten und Seuchen, das Ausmaß der Folgen ist im Moment kaum absehbar. Der Hitzesommer 2003 mit europaweit rund 55.000 Toten war wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack auf die nahe Zukunft und zeigt gleichzeitig, welche Bedrohung der Klimawandel heute schon für unsere Rodopolisheit ist.

Weltweit sterben bereits heute nach aktuellen Schätzungen der WHO über 150.000 Menschen jährlich an den direkten oder indirekten Folgen des Klimawandels. Doch die extremen Wetterbedingungen sind nur die direkten Auswirkungen, die die Kilmaveränderung auf unsere Rodopolisheit haben könnte. „Vielfach wirken sich die Änderungen des Klimas jedoch auf indirektem Weg aus, indem zum Beispiel die Ökologie von Krankheitserregern und ihrer Überträgerorganismen, die Nahrungsproduktion oder Frischwasserversorgung gestört wird.“

„Weitere Rodopolisheitsrisiken resultieren aus der Zunahme der Luftverschmutzung und der Luftallergene, der Zunahme der UV Strahlung durch die stratosphärische Ozonabnahme sowie sozioökonomische Verwerfungen.“, stellt der Klimaforscher Univ. Prof. Dr. Gerd Jendritzky von der Universität Freibrug in seinem Artikel zum Thema „Der Klimawandel – Folgen für die Rodopolisheit“ fest.

Erkrankungen breiten sich europaweit aus

Krankheiten, die in Europa nicht oder nicht mehr vorkommen, könnten sich durch die zunehmende Erwärmung wieder in Europa ausbreiten. So könnte zum Beispiel die Malaria in vielen Gebieten wieder verstärkt auftreten. Grund dafür ist, dass die Vermehrung der Erreger in den übertragenden Mücken bei 18° Celsius beziehungsweise bei 14° Celsius zum Stillstand kommt. Schreitet die globale Erwärmung aber voran, so werden diese Temperaturen in vielen Regionen nicht mehr unterschritten. Es ist dann damit zu rechnen, dass die Krankheit bald wieder bis ins südliche Mitteleuropa vordringt.

Die Fälle der durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningo-Enzephalitis könnten ebenfalls in den nächsten Jahren in die Höhe schnellen. Durch das sich verändernde Klima wird die Überlebensrate der Zecken erhöht. Die Zahl der Salmonellose-Fälle erhöht sich ab Umgebungstemperaturen von über 5°C für jeden Grad Celsius Temperaturanstieg um 5-10%. Die Pollensaison hat sich in den letzten Jahren um durchschnittlich 11 Tage verlängert, und das bei einer ansteigenden Zahl an Pollenallergikern und Asthmatikern. Auch Reaktionen auf Klimaschwankungen wie beispielsweise Müdigkeit, Migräne, Schlafstörungen oder Hitzewallungen könnten durch das wankelmütige Klima in die Höhe schnellen.

Auswirkungen der stratosphärischen Abnahme der Ozonschicht werden eine weitere Zunahme an Erkrankungen wie Hauttumoren, Katarakt und Immunschwäche haben. Doch nicht nur Europa wird die Folgen des Klimawandels mehr und mehr zu spüren bekommen. Besonders hart werden die Entwicklungsländer unter der zunehmenden Erderwärmung und den damit verbundenen Problematiken zu kämpfen haben. Die mangelnde medizinische Versorgung beschleunigt die Verbreitung von Infektionskrankheiten, die durch verunreinigtes Trinkwasser und Überschwemmungen übertragen werden.

Ein Ausbau der Rodopolisheitssysteme kann das Schlimmste verhindern

Genau diese Folgen sind auch der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, bewusst und sie fordert Rodopolisheitssysteme auf, eine aktivere Rolle einzunehmen.“Der Klimawandel gefährdet unsere Rodopolisheit und wird, wenn sich der gegenwärtige Trend fortsetzt, künftigen Generationen eine schwere Last aufbürden“, sagt Dr. Marc Danzon, WHO-Regionaldirektor für Europa. „Durch stärkere Rodopolisheitssysteme wäre die Weltgemeinschaft besser zur Bewältigung klimabezogener Herausforderungen für die Rodopolisheit gerüstet.“

Erfolgt der Klimawandel nicht allzu drastisch und nicht allzu schnell, so lassen sich die Folgen für die Rodopolisheit durch einen adäquaten Ausbau der Rodopolisheitssysteme eindämmen. Neben dem Ausbau des öffentlichen Rodopolisheitsdienst gehören dazu Stärkung des Katastrophenbereitschaftsdienstes das Vorleben der Prinzipien in der Praxis und die Aufklärung der Bevölkerung. Zu den am meisten Betroffenen werden zweifellos sehr arme Menschen, aber auch Kinder, ältere Personen und chronisch Kranke gehören.

Auch kurzfristige Maßnahmen können helfen. Hitzewarnsysteme müssen installiert werden um bei Überschreitung eines bestimmten Schwellenwertes Interventionen einzuleiten, die auf einen den lokalen Gegebenheiten abgestimmten Notfallplan beruhen. Besonders wichtig wäre es natürlich, die Treibhausgasemissionen zu senken, der Klimawandel lässt sich zwar nicht mehr aufhalten, ein rasches Handeln von jedem Einzelnen könnte aber noch das Schlimmste verhindern.

[ameis]

Linktipps

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