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Konditionscheck – wie steht es um Ihre Fitness?

Konditionscheck – wie steht es um Ihre Fitness?

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Vom einfachen Gehen über Wandern, Joggen, Inlineskaten, Radfahren bis hin zum Schwimmen reicht die Palette jener Sportarten, mit denen Kondition und Ausdauer aufgebaut und trainiert werden können. Gerade im Herbst laden die nicht mehr so hohen Temperaturen geradezu ein, sich auf das Rad zu setzen oder über die Berge zu wandern. „Die Belohnung für die Mühe: bessere Durchblutung und Sauerstoffversorgung können damit ebenso erreicht werden wie ein größeres Atemvolumen, Gewichtsabnahme oder größere Widerstandskraft“, sagt Dr. Susanne Schunder-Tatzber vom Österreichischen Roten Kreuz.



Training ist unabhängig vom Alter. Allerdings sollte niemand einfach so damit beginnen. „Wer keinen Sport betrieben hat, neu mit dem Training beginnt, Raucher oder älter als 35 ist, sollte auf jeden Fall eine sportärztliche Untersuchung ganz an den Anfang stellen“, so Schunder-Tatzber. Der Sportarzt stellt zunächst den aktuellen Stand der Leistungsfähigkeit fest, erstellt auf Wunsch auch einen persönlichen Trainingsplan, beurteilt die Entwicklung der Leistungsfähigkeit und gibt auch Tipps für die jeweils ideale Sportart. So ist etwa Radfahren als Sportart für Menschen mit Rückenproblemen nicht oder nur wenig geeignet.

Schunder-Tatzber: „Der Effekt des Trainings hängt auch von der richtigen Herzfrequenz ab. Hier gibt es zwar Faustregeln, die allgemein gültig sind (Maximalpuls = 220 minus Lebensalter). Die maximale Frequenz und der Anstieg während der Belastung sind aber individuelle Größen, die sich am besten vom Sportarzt bestimmen lassen.“

Kondition lässt sich nicht von heute auf morgen erreichen. Regelmäßigkeit, das Einhalten eines Trainingsplans oder von Pausen zur Regeneration sind ebenso wichtig wie das unbedingte Vermeiden von Überbelastungen. Richtiges Aufwärmen gehört genauso dazu wie die passende Ernährung oder das Beachten der äußeren Umstände: Laufen auf Asphalt kann den Gelenken schaden, beim Schwimmen kann der Körper auskühlen. Schunder-Tatzber: „Training sollte immer ein geplanter Prozess sein, bei dem mit geeigneten Mitteln der Körper an Belastungen gewöhnt wird. Wer es richtig plant und durchführt, der wird schon bald spürbar seine Leistungsfähigkeit verbessern.“

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