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Neues Laktoseintoleranz-Forum online

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Laktose-Intoleranz-Forum

Milch- und Milchprodukte schmecken gut und sind gute Kalziumquellen, doch nicht jeder kann den in der Milch enthaltenen Milchzucker gut verdauen. Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) ist weit verbreitet – etwa 15% der Österreicher leiden unter Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall weil Sie den Milchbestandteil nicht gut verdauen können. Da kommt ein neues Forum für Betroffene im Social Network Facebook gerade recht. Die Infos im Laktoseintoleranz-Forum reichen vom Angebot laktosefreier Produkte im Handel, über Rezept- bis hin zu Lokaltipps.



Menschen, die unter Laktoseintoleranz leiden sind weder krank noch gehören sie zu einer Minderheit. Während nämlich in Österreich und Deutschland etwa 15% unter der Milchzuckerunverträglichkeit leiden, sind es im Mittelmeerraum 50 bis 60 Prozent und in Südostasien sogar über 95 Prozent der Bevölkerung.

Die Symptome nach dem Genuss von Milch oder Milchprodukten sind bei Betroffenen häufig die selben: Bauchschschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Durchfall. Die Intensität der Beschwerden richtet sich dabei nach dem Grad der Unverträglichkeit. Den Betroffenen fehlt in der Dünndarmschleimhaut das nötige Enzym Laktase gänzlich, oder es ist nicht in ausreichender Menge vorhanden um den mit der Nahrung aufgenommenen Milchzucker zu spalten und so für den Köper verwertbar zu machen.

Stattdessen wird der Milchzucker im weiteren Verlauf der Verstoffwechselung ein Opfer der Bakterien im anschließdenden Dickdarmabschnitt. Dabei entstehen einerseits Abbauprodukte, die dem Körper Wasser entziehen und so Durchfall auslösen, andererseits Gase, die zu unangenehmen Blähungen mit Winden (Flatulenz) führen.

Betroffene leiden die längste Zeit an den Symptomen ohne die Ursache zu kennen. Ist die Diagnose einmal erstellt und von ärztlicher Seite bestätigt, ist der Verzicht auf Milchzucker der erste Schritt zur Regeneration des Darms. Dabei müssen Betroffenen heute nicht mehr gänzlich auf Milch- und Milchprodukte verzichten: Milch, Joghurt, Topfen, Rahm, Obers und Käse gibt es mittlerweile auch laktosefrei. Außerdem gibt es Aufbauprodukte (Nahrungsergänzungsmittel) in unterschiedlicher Konzentration zur Unterstützung der Verdauung bei Milchzuckerunverträglichkeit. Je nach Grad der Lactose-Intoleranz und der aufgenommenen Lactosemenge wird empfohlen, unmittelbar vor dem Genuss lactosehaltiger Speisen oder Getränke die entsprechende Dosierung zu verzehren. Die in den Laktaseprodukten enthaltene Menge an Laktase beugt Beschwerden vor und gehört für den spontanen Besuch im Restaurant oder der Einladung bei Freunden für Betroffene zur Grundausstattung.

Dies auch deshalb, weil Milchzucker nicht nur in Milch und Milchprodukten enthalten ist, sondern auch in Wurstwaren (z.B. Leberwurst), Salat- und Würzsoßen, Brotaufstrichen, Senf, Ketchup und Produkten mit Panade, wie Kroketten, Schnitzel oder Fischstäbchen.

Neues Laktoseintoleranz-Forum hilft Betroffenen

Informationen über das Angebot derartiger Nahrungsergänzungsmittel samt einer übersichtlichen Lactosegehaltstabelle finden Betroffene im neu gegründeten auf Facebook. Das von Sanvita Lactobene unterstützte Projekt bietet Betroffenen zudem die Möglichkeit zu Erfahrungsaustausch und liefert viele wertvolle Tipps zum Thema Kochen ohne Milchzucker. Lokal-Tipps für Laktoseintolerante und eine Übersicht über aktuelle Angebote im Handel ergänzen das Angebot.

Linktipps:

– Neue Hoffnung bei Laktoseintoleranz
– Laktoseintoleranz im Alter – Fakten über die Milchzuckerunverträglichkeit
– Milch & Milchprodukte
– Nahrungsmittelallergie: Ursachen, Symptome, Prävention