Lebensmittel richtig kombinieren für einen gesunden Darm

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Lebensmittel richtig kombinieren

Es gibt wohl niemanden der nie von Verdauungsbeschwerden geplagt wird. Bauchschneiden, Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Wir alle kennen diese unangenehmen Beeinträchtigungen im Magen-Darmtrakt. Die einen leiden öfter darunter, die anderen nur, wenn sie über die Stränge schlagen. Dabei wäre der Weg zu einer problemlosen Verdauung gar nicht schwierig: einfach die richtigen Lebensmittel kombinieren.

Der Mensch ist ein Allesfresser, und doch tut uns das wilde Mischen verschiedener Lebensmittel nicht gut. Wer nur ein bisschen darüber Bescheid weiß, welche Nahrungsmittel mit welchen harmonieren und von welcher Kombination man besser die Finger lassen sollte, tut nicht nur seinem Darm Gutes sondern wird mit allgemeinem Wohlgefühl belohnt.

Warum es wichtig ist, Lebensmittel richtig zu kombinieren

Wenn Sie unter regelmäßigen Verdauungsbeschwerden leiden, kann es schon reichen, wenn Sie nur ein paar wenige Regeln befolgen, um eine bessere Lebensqualität zu erlangen. Einerseits geht es um die richtige Kombination von Lebensmitteln, andererseits darum, wann und wie viel Sie essen.

Denn die Hauptursache für Blähungen und Bauschmerzen liegt darin begründet, dass wir zu spät zu viel durcheinander essen, was unseren Stoffwechsel dermaßen verlangsamt, dass im Magen und Darmtrakt Fäulnisprozesse entstehen, bevor die Verdauung erst so richtig beginnen kann.

Wer sich an einige wenige Vorgaben einfacher Lebensmittelkombinationen hält, wird unmittelbar profitieren. Nicht nur, dass der Magen nicht schmerzt und Blähungen und Bauchschmerzen vermieden werden können, bewirkt das Ausbleiben des ermattenden Völlegefühls auch, dass wir uns fitter und energiegeladener fühlen.

Der Grund dafür ist naheliegend: Wenn der Körper nicht mit der Verdauung überstrapaziert ist, hat er einfach mehr Kraft für Anderes bevor er müde wird. Zudem bewirkt eine gesunde Ernährung auch eine schönere Haut, da Giftstoffe rascher abgebaut werden. Und auch Ihre Figur wird es Ihnen danken.

Je einfacher die Mahlzeit, desto einfacher die Verdauung

Unterschiedliche Kulturen haben verschiedene Herangehensweisen an das Thema Ernährung. Das liegt nicht nur in der Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln begründet, sondern auch am jeweiligen Klima, sowie kulturell/religiösen Hintergründen. Letztere wiederum gründen sich oft auf hygienischen Maßnahmen. Mit der Globalisierung haben nun immer mehr Menschen Zugang zu allen weltweit verfügbaren Lebensmitteln. Wenig überraschend leiden aber auch immer mehr Menschen an Verdauungsbeschwerden.

Doch es gibt Gemeinsamkeiten bei den weltweiten Ernährungskonzepten – wenn auch nicht all zu viele. Ein Grundprinzip, das sich jedoch durch alle Kulturen zieht: je einfacher die Mahlzeit, desto einfacher die Verdauung. Speisen, in denen alle Nahrungsmittelgruppen gemischt werden, also Kohlehydrate, Eiweiße, Obst oder Gemüse und Milchprodukte, tun den Wenigsten gut.

Generell wird z.B. empfohlen, Obst allein zu verzehren – ohne Vermischung mit anderen Lebensmitteln. Da der natürliche Fruchtzucker schon im Magen zu gären beginnt, führt eine Kombination mit anderen Lebensmitteln dazu, dass auch die Fermentation dieser beschleunigt wird. Dies wiederum verursacht Beschwerden und verhindert zudem, dass die Vitamine der Frucht sich voll entfalten können.

Lebensmittel, die man nicht kombiniert essen sollte

Interessanterweise sind etliche Kombinationen, die wir in unseren Alltag integriert haben, eigentlich nicht empfehlenswert. Beginnen wir gleich beim Obst.

Obst und Milchprodukte

Früchte sollten immer wenigstens eine halbe Stunde vor oder zwei Stunden nach anderen Nahrungsmitteln genossen werden. Das beliebte Frühstück ‚Joghurt mit Früchten‘ klingt zwar gesund, belastet aber den Verdauungstrakt.

Zudem sollten Sie Ananas, Papaya und Kiwi niemals mit Milchprodukten mischen. Diese Früchte enthalten ein Eiweiß-spaltendes Enzym, das Milch, Topfen/Quark und Joghurt zum Gerinnen bringt und das Eiweiß in bitter schmeckende Bausteine zerlegt. Das verursacht nicht nur unappetitliche Flocken sondern schmeckt auch scheußlich!

Tipp: Um den bitteren Geschmack zu umgehen, kann man diese Früchte vorher dünsten, da die Hitze das Enzym zerstört. Aber auch für jene, die auf frische Kiwis in Müsli und Co nicht verzichten wollen, gibt es eine Lösung: Nehmen Sie die gelbfleischigen Kiwis – diese enthalten nur eine sehr geringe Menge der für den bitteren Geschmack verantwortlichen Enzyme.

Weitere inkompatible Kombinationen mit Milch und Milchprodukten

Milchprodukte sollten nicht mit Fisch, Fleisch, Salz, grünem Blattgemüse, Eiern, Banane, Hirse, Hülsenfrüchten sowie stärkehaltigen Nahrungsmitteln, wie Kartoffel, Brot und Nudeln gemeinsam verzehrt werden.

Diese Kombinationen sind einfach deshalb belastend, weil stark nährende Substanzen gemeinsam verzehrt werden. Jedes dieser Nahrungsmittel ist für sich gesehen schon schwerer verdaulich, die Kombination daher nach Möglichkeit zu vermeiden, wenn man seinem Körper Gutes tun will. Empfehlenswert wäre hingegen, schwer verdauliche Nahrungsmittel mit leicht verdaulichen zu kombinieren.

Auch Käse mit Eiern sind schlichtweg ‚zu nährend’. Käseomelett und Käsespätzle liegen lange im Magen. Ebenfalls zu meiden: Unfermentierte Milchprodukte mit Salz (Stichwort: Kartoffelpüree, Bechamelsauce, Rahm bzw. Sahnesaucen, Cheeseburger, Cordon bleu…)

Exkurs: Zu den sogenannten fermentierten Milchprodukten zählen Butter, Butterschmalz, Käse, Molke, Quark/Topfen, Sahne/Obers, sowie Sauermilch-Produkte, Buttermilch, Joghurt, Kefir, Creme fraiche und Rahm.

In diesen Produkten ist Milchsäure enthalten. Bei der Fermentation bzw. Fermentierung werden diese organischen Stoffe umgewandelt. Dies geschieht durch die Beigabe von Bakterien, Pilzen oder Enzymen zur vorher pasteurisierten Milch. Sinn der Fermentation: Haltbarmachung und Geschmacksveränderung.

Weitere Maßnahmen um die Verdauung zu erleichtern

Wenn Sie jetzt meinen, dass da eigentlich wenige empfehlenswerte Naahrungsmittelkombinationen übrig bleiben, haben Sie nicht ganz unrecht. Wir empfehlen Ihnen daher einfach auszuprobieren, welche Kombinationen Ihnen gut tun, und welche eben nicht.

Ernährungsempfehlungen und Diäten gibt es wie Sand am Meer und sie unterliegen auch gewissen Moden. Jeder muss – gerade in Zeiten der zunehmenden Unverträglichkeiten – für sich selbst herausfinden, mit welcher Ernährungsform er sich wohl fühlt.

Doch abgesehen davon gibt es doch einige Maßnahmen, die jedenfalls verdauungsfördernd sind:

  • Kauen Sie ausreichend: 15- 20 Mal kauen pro Bissen! Nur gut gekaute Nahrung kann unmittelbar und rasch verdaut werden. Wer nicht ausreichend kaut, blockiert seinen Energiehaushalt
  • Völlern Sie nicht: essen Sie nur solange, bis Sie satt sind
  • Monokost statt Multikost: je einfacher die Mahlzeit desto einfacher die Verdauung
  • Essen Sie mit allen Sinnen: Nahrungsaufnahme hat unsere volle Aufmerksamkeit verdient
  • Natürliche Lebensmittel: Achten Sie auf Regionalität und biologische Qualität

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie mit Genuss essen. Hören Sie auf Ihren Körper und geben Sie ihm was und wann er es verlangt – er wird es Ihnen mit einer guten Verdauung danken!

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Quelle:

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Linktipps

– Blähungen
– Rodopolise Verdauung – Lebensmittel richtig kombinieren
– Metabolic Balance – Stoffwechsel Diät
– Die fünf bekanntesten Diätkonzepte im Überblick

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