Mit Pole-Dancing abnehmen?

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Pole dancing

Die Weihnachtstage sind vorbei und mit dem neuen Jahr gibt es viele gute Vorsätze, die überschüssigen Kilos wieder loszuwerden. Wer gleichzeitig noch viel Spaß haben möchte und sich gerne in Szene setzt, wird vielleicht mit dem Pole-Dancing glücklich. Hierbei handelt es sich um einen Mix aus Tanz, Akrobatik und Ausdauertraining, das die Kilos nur so purzeln lässt.

Mit Pole-Dancing abnehmen? – Artikelübersicht:

Schwerelos an der Stange

Wer schon einmal beim Pole-Dancing zugesehen hat, der bekommt den Eindruck, dass es sich um einen sehr einfachen “Sport” handelt. Ein wenig Beine grätschen, nach vorne beugen, räkeln und den Arm von der Stange lösen.

Was erst einmal einfach aussieht, ist in der Realität aber harte Arbeit. Genau aus diesem Grund ist Pole Dance perfekt zum Abnehmen geeignet. Das Training bezieht sich vor allem auf

  • Bauch
  • Arme
  • Rücken
  • Schultern
  • Po
  • Beine

Beim Pole-Dancing werden Ausdauer trainiert und Muskeln aufgebaut. Gerade für Mädels, die sich gerne bewegen und tanzen, die Gymnastik lieben und auch generell ein wenig kreativ sind, ist dieser Sport perfekt.

Vorbereitung zum Pole-Dancing

Viele Mädels sind sehr unsicher, ob sie “geeignet” sind für das Pole-Dancing. Fakt ist: Jede Frau kann mitmachen. Wir empfehlen zunächst einmal im Internet nach Anleitungen für Einsteiger zu stöbern oder sich für einen Schnupperkurs anzumelden. Spezielle Kenntnisse werden nicht benötigt, da die einzelnen Bewegungen Schritt für Schritt im Kurs beigebracht werden.

Auch in Sachen Kleiderwahl sind die Tänzerinnen frei in ihrer Entscheidung. “Gut geeignet sind enganliegende Leggings, Tops oder engere Shirts (mit Sport-BH für einen besseren Sitz)”, so das Sport-Mode-Label Beyond Limits. „Auch kurze Kleidung ist gut geeignet, damit die Haut einen direkten Kontakt zur Stange hat“.

Unmittelbar bevor es losgeht ist es wichtig sicherzustellen, dass weder Hände noch der Körper eingecremt sind. Sonst wäre der Halt an der Stange vermindert, was das Tanzen nicht nur erschwert, sondern sogar gefährlich macht, da man leicht abrutscht. Auch auf Schmuck sollten Teilnehmerinnen verzichten. Einerseits um die Stange nicht zu zerkratzen andererseits um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Wichtig: Das Gewicht spielt beim Pole-Dancing grundsätzlich keine Rolle, da jede Frau – unabhängig von ihrem Gewicht – in der Lage ist, an der Stange zu tanzen und dabei Kalorien zu verbrennen. Wer aber unter Rückenschmerzen leidet oder Gelenkprobleme hat, sollte sich vor dem ersten Pole-Dancing Training mit einem Arzt beraten.

Die ersten Pole-Dancing-Versuche

Erfahrene Kursleiter beginnen zunächst mal mit leichten Übungen und trainieren mit den Mädels anfänglich Körperspannung und einfache Positionen. Vorab ist es wichtig den Körper aufzuwärmen – das sollte circa 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Aufwärmen und Dehnen sind essenziell um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Nun kommt es ganz auf den Trainer an, denn es gibt beim Pole Dance mehr als 300 verschiedene Übungen. Zur groben Unterscheidung: es gibt „Moves“, „Climbs“ und sogenannte „Floorworks“. Moves sind einfache Bewegungsabläufe, Floorworks sind Bewegungen, die mit Bodenkontakt ausgeführt werden und Climbs sind Kletterfiguren.

Wie bei allen anderen Sportarten gilt auch beim Pole Dance: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Alleine das Laufen um die Stange herum muss erlernt werden um dann Bewegungsabläufe integrieren zu können. Anschließend geht es mit einer einfachen Pirouette weiter und auch ein paar simple Drehungen können recht rasch erlernt werden.

All das muss beim Pole-Dancing möglichst sanft, sinnlich und geschmeidig aussehen. Hierfür ist es wichtig, den Kopf nicht gesenkt, sondern möglichst gerade zu tragen. Die Schultern gehören nach unten, die Brust raus und sowohl Zehen als auch Füße werden bei den Bewegungen gestreckt.

Zum Ende jeder Übungsrunde folgt ein Cool Down. Hierbei handelt es sich um eine entspannende Phase, bei der das Dehnen im Vordergrund steht.

Wie oft Pole-Dancing zum Abnehmen?

Bei dieser tänzerischen Sportart ist es nicht anders als bei jedem anderen Sport. Wer mehr trainiert, verbrennt auch mehr Kalorien und nimmt auch schneller ab.

Für den Anfang empfehlen wir, zwei Mal die Woche zu trainieren. Damit man zum anstrengenden Pole-Dancing einen Ausgleich hat, empfehlen wir parallel auch noch einen Ausgleichssport zu betreiben. Zum Beispiel Yoga, denn mit dieser Trendsportart trainiert man noch mehr Körperspannung und zusätzlich Balance.

Beim Pole-Dancing werden aufgrund der anstrengenden Bewegungen viele Kalorien verbraucht und gleichzeitig Muskeln aufgebaut. Beim ganzheitlichen Körpertraining wird gestrafft und die Kilos purzeln wie von selbst.

Wichtig ist natürlich, dass man kontinuierlich dran bleibt und das Training step by step intensiviert. Wer sich nur an der Stange räkelt, ein paar Drehungen macht und sich sonst relativ wenig bewegt und anstrengt, wird kein Erfolgserlebnis haben – auch nicht beim Abnehmen.

Viele Tanz- und Fitnessstudios bieten spezifische Kurse an, um mit einem Trainer gezielt die einzelnen Bewegungsabläufe zu erlernen und auch Kalorien zu verbrennen. In guten Kursen wird außerdem erläutert und korrigiert, wenn sich falsche Positionen einschleichen oder Probleme mit der Körperspannung bestehen. Das ist wichtig um der Verletzungsgefahr vorzubeugen und Rückenschmerzen zu verhindern.

Wer mehr trainiert wird jedenfalls rascher (Abnehm-) Erfolge sehen – das ist beim Pole Dance nicht anders als bei jeder anderen Sportart auch.

Erotischer Tanz an der Stange – auch Stars machen mit

Pole Dance ist sexy und man kann die erotische Komponente durch einzelne Übungen oder spezielles Outfit mehr oder weniger betonen. Doch wer gesund und mit Spaß abnehmen will, sorgt sich erst einmal wohl kaum um die Frage, ob er dabei auch sexy aussieht. Nichtsdestotrotz: sich geschmeidig an der Stange bewegen zu können stärkt ohne Zweifel auch das Selbstvertrauen.

Generell erfreut sich das Pole-Dancing weltweit großer Beliebtheit, wie auch ein Blick auf die Stars verrät.

  • Angelina Jolie
  • Madonna
  • Britney Spears
  • Pussycat Dolls
  • Fergie
  • Kate Hudson
  • Teri Hatcher

Sie alle und viele weitere Stars tanzen bereits an der Stange und genießen die erotische Performance. Einerseits handelt es sich um eine ideale Ausdrucksmöglichkeit und auch eine Chance, das eigene Körpergefühl und Selbstwertgefühl zu steigern.

Quellen:

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Bildrechte:
© 123rf.com / Iakov Filimonov /

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