Experten warnen vor unbehandelten Schlafstörungen

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Schlafstörungen

Zwanzig bis dreißig Prozent der Erwachsenen leiden unter Schlafstörungen. Doch nur ein Drittel sucht gezielte Hilfe bei einem Arzt, und lediglich die Hälfte von ihnen bekommt schließlich auch adäquate Hilfe. Diese alarmierenden Zahlen veröffentlichten deutsche Mediziner anlässlich des „Tages des Schlafes“ am 21. Juni.

Abgesehen von Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen und Reizbarkeit können Schlafstörungen auch schwere Erkrankungen verursachen, warnen die Mediziner. „Von der Schlafapnoe wissen wir, dass es – wenn nicht behandelt wird – zwingend zu Bluthochdruck kommt“, erklärt der Regensburger Schlafmediziner Jürgen Zulley in der deutschen ärzte Zeitung. Wird dann nur der Bluthochdruck gesenkt, ohne die Ursache dieser Schlafstörung mit den nächtlichen Atemaussetzern zu beseitigen, gebe es keine grundlegende Besserung.

„Ein beträchtlicher Teil der Schlaganfall-Patienten hat in der Krankheitsgeschichte ein Schlafapnoe-Syndrom“, erklärt Zulley. Ein- und Durchschlafstörungen seien auch mit einem vierfach erhöhten Risiko für Depressionen verbunden. Auch die Volkswirtschaft leide unter den schlaflosen Bürgern. Das steigende Unfallrisiko bei schlafgestörten Menschen soll weltweit jährlich mehr als 400 Milliarden Euro Schaden verursachen, schätzen die deutschen Schlafexperten.

88 Arten der Schlafstörung

Die Ursachen von Schlafstörungen gezielt zu bekämpfen ist nicht einfach. Schlafmediziner unterscheiden 88 verschiedene Arten von Schlafstörungen. Vielfach handelt es sich beim gestörten Schlaf auch um Begleiterscheinungen einer körperlichen Erkrankung wie etwa einem Magengeschwür. „Etwa 70 Prozent der Schlafstörungen haben aber keine körperliche Ursachen, sondern sind auf seelische Belastungen, Depressionen und andere Gemütserkrankungen zurückzuführen“, sagt Bernd Saletu, Präsident der „österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin“.

Medikamente können dabei nicht in jedem Fall helfen. „Ein universelles Schlafmittel gibt es nicht“, sagt Saletu. Nur wenn die exakte Ursache aufgespürt wird, kann je nach Erkrankung etwa mit Antidepressiva, Hypnotika, Tranquilizern, Neuroleptika oder Psychostimulanzien behandelt werden.

Für einen guten und gesunden Schlaf sei aber vor allem eine gewisse Regelmäßigkeit wichtig, die in den nachtaktiven modernen Gesellschaften kaum noch zu finden sei, meint Saletu. Aber auch eine ausreichende Schlafdauer. Denn manche Mediziner wie der Psychologe James Maas von der Cornell University meinen, dass die Hälfte der Bevölkerung der USA und wohl auch der anderen westlichen Nationen ein ernsthaftes Schlafdefizit mit sich herumträgt. Maas: „Wir wurden zu einer Nation wandelnder Zombies.“

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