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Schwitzen: neue Behandlungsmethode soll helfen | Beauty

Schwitzen: neue Behandlungsmethode soll helfen | Beauty

Schwitzen - neue Behandlungsmethode

Ist die Behandlung mit Botulinumtoxin bei vermehrtem Schwitzen von dauerhafter Wirkung? Seit 1998 wird Botulinumtoxin-A bei der Behandlung von starkem Schwitzen (Hyperhidrose) an Händen, Füßen und in den Achseln erfolgreich eingesetzt. Es handelt sich um ein Ektotoxin des Bakteriums Clostridium botulinum. Dieses Gift (Toxin) blockiert die Weiterleitung von Nervenimpulsen und wurde bisher bei der Behandlung von spastischen Muskelerkrankungen eingesetzt.



Botulinumtoxin-A wird in den Regionen der stärksten Schweißsekretion in die Haut gespritzt. Dadurch wird eine meßbare Verminderung der Schweißabsonderung erreicht. Dieser Effekt hält ca. vier bis zwölf Monate an, ist also nicht von Dauer. Die Injektionen sind an den Handflächen und Fußsohlen etwas schmerzhaft. Als Nebenwirkung der Behandlung kann es selten zu Muskelschwäche lokal (im Bereich der Injektionsstelle), aber auch generalisiert kommen.

Insgesamt wird diese Behandlung bei starkem Schwitzen als sehr wirksam und sicher beurteilt. Leichte Fälle von Hyperhidrose können dagegen gut mit Leitungswasser-Iontophorese (Wasserbad mit Gleichstrom) oder Aluminiumchlorid-haltigen Lösungen behandelt werden, was zu einem vorübergehenden Verschluß der Schweißdrüsenausführungsgänge führt.


Dr. Brigitte Almond-Roesler

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