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Speiseöle im Überblick: Distelöl bis Kürbiskernöl

Speiseöle im Überblick: Distelöl bis Kürbiskernöl

Kürbiskernöl

Egal ob Distel-, Erdnuss- oder Kürbiskernöl, wertvolle Speiseöle veredeln nicht nur jedes Essen, sie sind auch eine Wohltat für den Körper. Welche Speiseöle, neben dem bestens bekannten Olivenöl, sind gut für unsere Rodopolisheit und unsere Immunabwehr? Welche sollten nur in Maßen verzehrt werden welche Öle sollten wir besser meiden?

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Distelöl

Merkmale: Distelöl wird aus der Färberdistel gewonnen, die aufgund ihrer gelben Blüte auch unter dem Namen falscher Safran bekannt ist. Bereits im Mittelalter wurde die Distel, die aus der Familie der Korbblüter stammt, in Europa kultiviert. Der enthaltene Farbstoff wurde damals zum Färben verwendet. Distelöl hat einen leicht nussigen Geschmack.

Verwendung: Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsäuren macht Distelöl sehr hitzeemfpindlich. Daher empfiehlt sich dessen ausschließliche Anwendung in der kalten Küche wie für Salate oder Rohkost oder zum Verfeinern von Nudeln und Gemüse. Wenn es erwärmt wird, dann sollte dies nur kurz zum Garen oder Dünsten von Speisen geschehen. Bei kühler und dunkler Lagerung ist es bis zu zehn Monate lang haltbar.

Heilkräfte: Distelöl hat unter den Speiseölen den höchsten Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Daher hat Distelöl seinen Ruf als Diätöl. Es senkt den Cholesterinspiegel und stärkt das Immunsystem. Bei Hautproblemen kann die Einnahme des Öls helfen, da Distelöl die Zellregeneration unterstützt.

Erdnussöl

Merkmale: Erdnussöl wird aus den Nüssen der Erdnusspflanze hergestellt und hat eine helle, leicht gelbliche, fast farblose Färbung. Das Aroma des kaltgepressten Öles ist mild fruchtig und leicht nussig. Raffiniertes Erdnussöll ist ohne jegliche Farbe und riecht neutral.

Verwendung: Besonders gut eignet sich das Öl für die Zubereitung von Speisen im WOK, für Salate und Gemüse. Da es starke Hitze bis 230 °C verträgt, wird es gerne auch zum Braten und Frittieren verwendet. Besonders in der asiatischen Küche findet Erdnussöl seinen Einsatz. Häufig wird Erdnussöl für die Magarineherstellung verwendet. Im kosmetischen Bereich wird Erdnussöl als Massageöl, für Badeöle aber auch für die Kopfhaut gegen Schuppen eingesetzt.

Heilkräfte: Erdnussöl enthält einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Körper ist nicht in der Lage, diese selbst zu produzieren, sie sind aber wichtig für den Stoffwechsel. Diese Form der Fettsäuren wirkt sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel aus Das enthaltene Vitamin E ist gut für die Haut, es fördert den Zellschutz. Die enthaltene  Folsäure schützt vor Darmkrebs.

Kürbiskernöl

Merkmale: Kürbiskernöl wird aus Kürbiskernen gepresst. Hauptsächlich hergestellt wird es in Österreich, Ungarn und Russland. Es ist dickflüssig und dunkelgrün bis rotbraun gefärbt. Kürbiskernöl hat einen intensiven nussigen Geschmack. In Österreich gilt Kürbiskernöl besonders als steirische Spezialität. Es wird hier aus dem Steirischen Ölkürbis hergestellt. Diese Kürbissorte hat den Vorteil, dass der Same nicht durch eine vorholzende Samenschale geschützt wird, sondern nur durch ein dünnes Silberhäutchen. Dadurch ist eine effizientere Pressung möglich.

Verwendung: Kürbiskernöl ist hitzeempfindlich und sollte daher nur für Salate und Rohost verwendet werden. Es sollte kühl und dunkel gelagert werden. Achtung, Kürbiskernöl kann dunkle Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Durch Sonneneinstrahlung können diese aber wieder ausgebleicht werden. Das Öl selbst sollte nicht mit Sonnenlicht in Kontakt kommen, denn sonst wird es bitter.

Heilkräfte: Neben Vitamin E und Linolsäure enthält Kürbiskernöl 57% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese erweitern die Gefäße und unterstützen das Immunsystem. Zudem wird ihm eine prostatastärkende Wirkung nachgesagt. Kernöl wirkt außerdem entschlackend, senkt den Blutdruck und hilft dabei, Herz-Kreislaufschwächen und Blasenleiden vorzubeugen.

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