Speiseöle im Überblick: Sojaöl bis Walnussöl

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Walnussöl

Egal ob Soja-, Traubenkern- oder Walnussöl, wertvolle Speiseöle veredeln nicht nur jedes Essen, sie sind auch eine Wohltat für den Körper. Welche Speiseöle, neben dem bestens bekannten Olivenöl, sind gut für unsere Rodopolisheit und unsere Immunabwehr? Welche sollten nur in Maßen verzehrt werden welche Öle sollten wir besser meiden?

Sojaöl

Merkmale: Sojaöl wird aus dem Samen der Sojapflanze, der Sojabohne, gewonnen. Die Sojabohne wird seit dem 3. Jahrhundert vor Christus in China angepflanzt. Die Sojabohne enthält nur wenig Fett, Sojaöl ist eigentlich ein Nebenprodukt aus dem Kraftfutteranbau für die Viehzucht. Der Geschmack des Öles ist mild.

Verwendung: Es eignet sich zum Kochen, aber auch zur Herstellung von Salaten und für Rohost. Besonders zur Zubereitung asiatischer Speisen wird es gerne verwendet. Bei kühler und trockener Lagerung ist es bis 12 Monate lang haltbar. Es wird meistens zur Herstellung von Magarine, Speiseölen und Backfetten verwendet. Äußerlich auf die Haut angewendet macht es diese geschmeidig und hilft bei der Zellenneubildung der Haut.

Heilkräfte: Sojaöl enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, hat einen hohen Lezithin- und Vitamin E – Gehalt. Die enthaltene Linolsäure stärkt das Imunsystem, wirkt entzünfungshemmend und reguliert die Darmflora.

Sonnenblumenöl

Merkmale: Sonnenblumenöl wird aus den Samen der Sonnenblume, den Sonnenblumenkernen, gewonnen. Es schmeckt in raffinierter Form neutral, auch natives, kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist mild im Geschmack und gelblich gefärbt.

Verwendung: Sonnenblumenöl wird durch seinen mild nussigen Geschmack besonders gerne für Salate verwendet. Scharf Angebraten sollte Sonnenblumenöl nicht, denn dabei würden die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Es sollte kühl und dunkel gelagert werden, dann ist es bis zu einem Jahr lang haltbar,

Heilkräfte: Sonnenblumenöl wird eine entschlackende und entgiftende Wirkung nachgesagt. Es ist reich an Vitamin E, 2 Löffel decken den täglichen Bedarf eines Erwachsenen.

Traubenkernöl

Merkmale: Traubenkernöl wird aus den Kernen der Weintraube gewonnen. Es hat einen feinen traubig-nussigen und sehr dezenten Geschmack. Für die Gewinnung von einem Liter Öl sind etwa 2000 Traubenkerne notwendig, das macht das Öl zu einem sehr kostspieligen Produkt.

Verwendung: Traubenkernöl lässt sich hoch erhitzen und findet somit Anwendung beim Frittieren, Braten und Backen. Auch in der kalten Küche lässt es sich hervorragend für Salate oder Gemüse einsetzen, für die es durch seinen Eigengeschmack auch als Würze verwendet werden kann. Aufgrund seiner zellerneuernde Wirkung wird Traubenkernöl auch gerne als Massageöl oder als Zusatz zum Badewasser eingesetzt.

Heilkräfte: Der hohe Vitamin E Gehalt unterstützt die Gelenke, hält Herz und Kreislauf in Schuß und steigert die Immunabwehr. Die enthaltene Linolsäure enthält Procyanid, dass schädliche Oxidationsvorgänge hemmt. Wegen seiner zellschützenden Eigenschaften wird es sowohl äußerlich als auch innerlich zur Hautpflege angewandt. Die enthaltenen Phytosterole helfen dabei, das schädliche LDL Cholesterin zu senken.

Walnussöl

Merkmale: Walnussöl wird aus reifen Walnüssen hergestellt, die auch geröstet sein können. Der Walnussbaum kommt ursprünglich aus Asien. Walnussöl ist eher dünnflüssig und hat eine blass bis leicht gelbliche Farbe. Es schmeckt nussig, bitter und leicht nach Butter.

Verwendung: Das besonders in Frankreich beliebte Öl sollte nicht Hitze ausgesetzt werden. Es eignet sich besonders zur Zubereitung von Salaten und zur Verfeinerung von Gemüsegerichten. Nussöl sollte kühl gelagert werden und ist etwa 9 Monate haltbar. In der Ölmalerei wird es geschätzt, da es über eine hohe Pigmentaufnahmefähigkeit verfügt, schnell trocknet und wenig vergilbt.

Heilkräfte: Walnussöl stärkt das Immunsystem, fördert die Zellregeneration der Haut und hat einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Aufgetragen auf aufgesprungene Lippen ersetzt es den Lippenpflegestift. Es wirkt desinfizierend und gegen Pilzerkrankungen.

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