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Nachprüfung? Erholung muss trotzdem sein!

Nachprüfung? Erholung muss trotzdem sein!

NAchprüfung

Es ist Halbzeit. Die langersehnten Ferien sind schon zur Hälfte vorbei und langsam wird es wieder Zeit, den einen oder anderen Gedanken auf das kommende Schuljahr zu richten. „Die Ferienzeit ist eine Zeit des Erholens. Nach dem Schuljahr muss wieder Energie und Kraft getankt werden, um dann mit neuem Schwung wieder beginnen zu können“, sagt Mag. Andrea Lehner vom Österreichischen Roten Kreuz.

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Die Ferien dienen vor allem dazu, jene Dinge zu tun, die während der Schulzeit zu kurz kommen, wie etwa intensiver Sport zu betreiben, den Hobbys nachzugehen oder einfach nur mit ruhigem Gewissen auf der faulen Haut zu liegen. Der Urlaub soll so richtig genossen werden. Lehner: „Faulenzen ist jetzt ausdrücklich erlaubt! Erholung und Spaß sind gefragt.“ Das gilt für alle, also auch für jene, die zu einer Nachprüfung antreten müssen.

Doch die schönste Zeit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schule wieder weitergeht. Eine gewisse Zeit der Ferien sollte daher auch zum Lernen oder Wiederholen genützt werden. Besonders jene SchülerInnen, auf die im Herbst eine Wiederholungsprüfung wartet, sollten jetzt mit dem Lernen beginnen. Lehner: „Auch wer im Herbst zu keiner Nachprüfung antreten muss, erleichtert sich den Start im neuen Schuljahr, wenn er den schon gelernten Stoff aus dem Vorjahr wiederholt. Das erspart mühsames Nachschauen, wenn der Stoff im Unterricht gefragt ist.“

Etwas intensiver sieht die Vorbereitung auf eine Nachprüfung aus. Mit frischen Kräften kann man jetzt, in der zweiten Ferienhälfte, das Projekt Nachprüfung angehen. Lehner: „Hier sollten die Eltern gemeinsam mit dem Kind einen Lernplan erstellen. Es sollte genau geklärt sein, was wann gelernt wird. Wichtig ist es, den Prüfungsstoff in kleine Lerneinheiten aufzuteilen und auch Zeit für Wiederholungen und Pausen einzukalkulieren. So kann der Stoff einerseits in der verbleibenden Zeit ohne Problem bewältigt werden. Das Gefühl, es nicht zu schaffen, wird vermieden. Andererseits fällt durch einen eingehaltenen Lernplan der Stress weg, in wenig Zeit viel Lernstoff bewältigen zu müssen.“

In den seltensten Fällen wird es dem Kind möglich sein, den Stoff alleine zu bewältigen. Sollten Sie daher die Dienste einer Nachhilfeschule in Anspruch nehmen, achten Sie darauf, dass Ihrem Kind Zeit bleibt, den Stoff zu Haus nochmals zu wiederholen und zu üben. Vierwöchige Kurse sind aus diesem Grund dringend anzuraten.

Vielleicht war das „Nicht genügend“ im Zeugnis vor den Ferien ein Schock. Doch mit neuer Kraft und guter Vorbereitung lässt es sich nach den Ferien sicher wieder ausbügeln. Erst ausspannen, dann lernen heißt das Motto! Auch ein negativ abgeschlossenes Schuljahr (oder vielleicht gerade dieses) erfordert einige Zeit zur Erholung und Entspannung.

Eine Woche vor Beginn der Wiederholungsprüfungskurse sollte der Stoff gesichtet werden. Hier leisten die Notizen zum Schulabschluss gute Dienste. Die entsprechenden Kapitel sollten im Buch und im Schulübungs- und Hausübungsheft herausgesucht werden. Eine Sammlung von Schularbeitsthemen oder -beispielen ist von großem Vorteil. Das bringt Übersicht über den Stoff und hilft auch dem Kurslehrer, einen genauen Tagesplan mit Lern-, Wiederholungs- und Erholungsphasen aufzustellen.

Ein Beitrag von rodopolis.info und

Linktipps:

– Lernstress – Zeichen füe Überforderung
– Kinder-Corner: Infos von A bis Z

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