Wadenkrampf: schmerzhaft, aber meist harmlos

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Plötzlich ist er da. Der Muskel wird steinhart und bevor Sie realisieren, was mit Ihnen geschieht, würden Sie am liebsten jaulendan die Decke springen. Ja, ein Wadenkrampf kann höllisch wehtun – ist aber in der Regel harmlos. Wenn dieser jedoch häufiger auftritt, kann dies auch ein Alarmzeichen sein.

Ein Wadenkrampf tritt meistens im Sommer oder nach dem Sport auf. Grund dafür ist der erhöhte Mineralstoffbedarf. Durch starkes Schwitzen verliert der Körper Kalium, Natriumchlorid („Kochsalz“) und Magnesium. Und genau diese Mineralstoffe braucht er für einen reibungslosen Betrieb. Aus diesem Grund kommt es auch in der Schwangerschaft häufiger zu Wadenkrämpfen als sonst – der Körper wird in dieser Phase einfach höher beansprucht. Aber auch Durchfall oder Erbrechen können für einen Mangel an Mineralstoffen bzw. Elektrolyten sorgen.

Was passiert aber nun bei einem Krampf? Ein unwillkürlicher Nervenreiz ist der Übeltäter. Es kommt zu einem „Aktionspotential“, einer Erregungsweiterleitung in den Nervenzellen und am Ende zu einer Kontraktion des Muskels. Normalerweise entspannt sich der Muskel kurz darauf wieder. In diesem Fall kommt es aber nicht zu einer anschließenden Relaxation (Entspannung).

Besondere Vorsicht ist beim Sport geboten, da durch den plötzlichen Krampf eine erhöhte Unfallgefahr besteht!

Generell sollte man, je nach sportlicher Betätigung, mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag trinken. Zahlreiche elektrolythaltige Getränke werden für Sportler angeboten. Solche Drinks sind gewöhnlich auch isotonisch und enthalten viel Glukose (Zucker), was an sich nicht schlecht ist, denn der Körper braucht während körperlicher Betätigung schnelle Energielieferanten. Teure Isodrinks sind für Hobbysportler meistens nicht nötig, solange man auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Mineralwasser oder Fruchtsäften achtet.

Magnesium ist chemisch gesehen ein Erdalkalimetall und ein äußerst wichtiger Bestandteil vieler Stoffwechselvorgänge im menschlichen Organismus. Zum Beispiel spielt Magnesium bei der Zellvermehrung und Energiegewinnung, weiters bei der Regulierung des Herzrhythmus eine wichtige Rolle. Viele andere Funktionen sind noch nicht vollständig geklärt. Neben dem Schwitzen ist auch die Niere für die Ausscheidung verantwortlich. Sie reguliert auch, wieviel Magnesium ausgeschieden wird – bei Magnesiummangel ist der Magnesiumspiegel im Harn niedriger als sonst.

Häufige Krämpfe bedürfen genauerer Ursachenforschung

Tritt ein Muskelkrampf gehäuft auf, sollte man einen Arzt aufsuchen, denn es könnte auch ein Alarmzeichen für eine ernste Grunderkrankung sein. Dazu gehören Nerven- und Gefäßerkrankungen, wie zum Beispiel ein beginnendes Venenleiden oder eine Arterienverkalkung, welche bei Diabetes auftreten können.

Die erste Notfallmaßnahme besteht im Ziehen der Zehen Richtung Schienbein, im Aufstampfen auf den Boden mit dem betreffendem Bein oder das Massieren der Wade. Weiters kann eine warme Dusche, ein warmer Wickel um den Unterschenkel und Fußgymnastik Abhilfe schaffen.

Betroffene und gefährdete Personen sollen eine vollkornhaltige und magnesiumreiche Nahrung wie zum Beispiel Mais, Spinat, Hülsenfrüchte, Nüsse und Obst zu sich nehmen, sowie auf Nikotin verzichten. Vorsicht ist auch bei Alkohol und Kaffee geboten, da diese eine entwässernde Wirkung haben. Weiters ist sparsam mit entschlackenden und abführenden Mitteln, sowie mit Diuretika (harntreibende Medikamente) umzugehen. Bei schwerem Mangel sind Magnesiumtabletten indiziert, welche in der Apotheke erhältlich sind.

Diagnostiziert werden kann ein Magnesiummangel auch im Labor. Da sich allerdings Magnesium nicht nur im Blut, sondern auch in den Zellen („intrazellulär“) und in den Knochen befindet, kann ein auch dann Magnesiummangel bestehen, wenn der Magnesiumspiegel im Blut den Normalwerten entspricht. Ein weiterer Test zur Bestimmung des Mangels hat sich als hilfreich erwiesen, man bedient sich dabei der regulierenden Wirkung der Niere: Man gibt dem Patienten eine magnesiumreiche Flüssigkeit zu trinken, wenn er davon genug ausscheidet, wird davon ausgegangen, dass kein Mangel vorliegt.

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