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Wirbelsäulenleiden

Wirbelsäulenleiden

Wirbelsäulenbeschwerden

Wirbelsäulenbeschwerden gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern, und nahezu jeder hat sie in irgendeiner Form. Die richtige Interpretation der im Rahmen der Anamnese, klinischen Untersuchung und apparativen Diagnostik erhobenen Befunde ist sehr wichtig, um für den einzelnen Patienten ein optimales und zielführendes Therapiekonzept festlegen zu können.



Die Wirbelsäule bildet das Rückgrat des menschlichen Körpers und ist mannigfaltigen Belastungen ausgesetzt. Viele dieser Belastungen können zu akuten oder chronischen Beschwerdebildern führen. Die Anzahl der Menschen, die an Wirbelsäulenbeschwerden leiden, nimmt dramatisch zu. Drei Viertel aller Menschen der westlichen Welt haben einmal in ihrem Leben Kreuzschmerzen.

Die Ursache für die Schmerzen an der Wirbelsäule sind vielfältig.

Genetik, eine schwach ausgebildete Rückenmuskulatur, Fehlhaltungen, Belastung durch schweres und falsches Heben, Bewegungsmangel, Verspannungen, degenerative Veränderungen, Belastungen der Wirbelsäule im Spitzensport sowie psychosoziale Faktoren zählen zu den häufigsten Ursachen.


Die Wirbelsäule selbst und die Erkrankungen der Wirbelsäule ändern sich mit dem Alter

Wirbelsäulenbeschwerden nehmen mit steigendem Lebensalter zu, wobei mit ca. 50 Jahren ein Altersgipfel erreicht ist. Bis zur fünften Lebensdekade sind die häufigsten Ursachen Funktionsstörungen, danach treten degenerative Vorgänge und osteoporotische Frakturen in den Vordergrund. Bandscheibenvorfälle können in allen Lebensabschnitten auftreten. Anamnese (Krankengeschichte), körperliche Untersuchung und die Abklärung von psychosozialen Faktoren sind neben den sogenannten Hightech-Verfahren (Computertomographie, Kernspintomographie, Myelographie, Szintigraphie) von unschätzbaren Wert. Denn die richtige Diagnostik und Behandlung von Rückenleiden ist nicht immer einfach.

Das Beispiel des Bandscheibenvorfalles soll dies verdeutlichen. Die Tatsache, dass auch bei beschwerdefreien Menschen sowohl in der Computertomographie als auch Kernspintomographie in relativ hohen Prozentsätzen Bandscheibenvorfälle nachgewiesen werden können, soll veranschaulichen, dass bei Patienten mit Rücken- und/oder Beinschmerzen der diagnostizierte Bandscheibenvorfall nicht direkt für diese Beschwerden verantwortlich sein muss. Bei unkritischer Indikationsstellung zur Operation können die Konsequenzen für den betroffenen Patienten weitreichend sein. Die richtige Interpretation der im Rahmen der Anamnese, klinischen Untersuchung und apparativen Diagnostik erhobenen Befunde ist sehr wichtig, um für den einzelnen Patienten ein optimales und zielführendes Therapiekonzept festlegen zu können.

Durch das breite Spektrum der konservativen Therapiemöglichkeiten und den hohen Standard der Wirbelsäulenchirurgie lässt sich jedoch bei einer Vielzahl der Patienten ein guter bis sehr guter Behandlungserfolg erzielen – dies bedeutet weitgehende Schmerzfreiheit und keine Funktionsbeeinträchtigung des täglichen Lebens. Beides- sowohl die konservative Therapie wie auch die Operation kann vom Patienten in der Privatklinik Althofen in Anspruch genommen werden.

OA Dr. Bernd Graf, orthopädischer Chirurg an der 2. orthopädischen Abteilung der Privatklinik Althofen.

Quelle: Medizin24 – Ein Service der Humanomed Gruppe

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Kave Atefie





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